Sichere Rahmenbedingungen machen Erneuerbaren-Ausbau günstig

Pressekonferenz:

Je unsicherer das EAG ist, desto teurer und langsamer wird der Ausbau der Erneuerbaren sein.

„Die allermeisten der großen Ökostromprojekte werden erst durch die Bankfinanzierung umsetzbar“, erklärt Vera Immitzer, Geschäftsführerin von Photovoltaic Austria. Wie diese Fremdmittel von der Bank bewertet werden, hängt sehr stark mit den Förderbedingungen zusammen.

„Je höher und stabiler die Ertragserwartung eines Kraftwerkes liegt, umso risikoärmer und attraktiver gestaltet sich die Projektfinanzierung“, berichtet Holzinger-Burgstaller, Vorstandsvorsitzende der Erste Bank. Die Ausgestaltung des EAG ist mindestens so bedeutend für die Förderkosten wie die Diskussion über eine Mittelbegrenzung. „Je besser die Förderbedingungen Risiken wie Strom und CO2-Preisschwankungen abfedern können und je stabiler die Förderung über mehrere Jahre bleibt, desto einfacher gestaltet sich die Fremdmittelvergabe.“ Die Erste Bank hat in den letzten Jahren grüne Projekte mit mehreren hundert Millionen Euro finanziert. Allein das Finanzierungsvolumen im Jahr 2020 betrug rund 210 Millionen Euro. „Wir hoffen beim EAG auf ein Gesetz, das die Basis bietet, die großen wirtschaftlichen Potentiale des Ausbaus der Erneuerbaren Energien optimal nutzten zu können“, stellt Holzinger-Burgstaller fest: “ Die Erste Bank fühlt sich verpflichtet, dazu beizutragen, dass Liquidität dorthin fließt, wo Gutes für den Planten getan wird. Und wir wollen auch in den nächsten zehn Jahren die Energiewende durch unsere Finanzierung ermöglichen.“

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