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PV-Förderung 2023: wenig Freude über Marktprämienförderung trotz Rekordjahr bei Einmalzuschuss

Sehr viel Licht und ein wenig Schatten – so resümiert der Bundesverband Photovoltaic Austria über die PV-Förderung 2023. Bei der Investitionsförderung wurden 2023 erneut Rekorde gebrochen: Der Zulauf war enorm und die Budgets hoch wie nie zuvor. Dennoch blieb das Segment der Marktprämienförderung weit unter den Erwartungen. Gerade einmal 35 % der förderbaren Leistung wurde beantragt. Für 2024 werden eine rasche Vorlage der Förderbedingungen, eine Anhebung des Höchstwerts in der Ausschreibung sowie eine Weiterleitung des nicht abgerufenen Förderbudgets in das nächste Jahr gefordert.

Der Bundesverband Photovoltaic Austria (PV Austria) erwartet für dieses Jahr einen neuerlichen PV-Rekord: Allein die Förderstelle OeMAG hat Investitionsförderungen von über 2.000 Megawatt zugesagt – das entspricht einer Leistung des gesamten PV-Zubaus der vergangenen drei Jahre. Die enorme Nachfrage nach PV-Förderungen wurden über das Erneuerbaren Ausbau Gesetz, das Energieministerin Leonore Gewessler 2022 initiierte, ermöglicht. „Hier ist gut zu sehen, was mit Engagement und Willen möglich ist. Die Bilanz der Förderabwicklungsstelle ist positiv. Ob dieser Rekord-Zulauf vorerst noch am Papier stattfindet oder diese Anlagen auch tatsächlich errichtet werden, wird sich noch zeigen – denn in der Praxis bestehen auch andere Hürden, als eine Förderung zu bekommen. Neben einer funktionierenden finanziellen Unterstützung brauchen wir starke Netze, Klarheit beim Netzzugang und ein modernes E-Wirtschaftsgesetz, um die Vielfältigkeit der Technologie auch nutzen zu können“, resümiert Vera Immitzer, Geschäftsführerin von PV Austria den erwarteten Zubau 2023.

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