NÖ: Photovoltaik hängt in der Warteschleife

ORF NÖ | 1. Mai 2021

In Niederösterreich soll ein Zonenplan einen Wildwuchs bei Photovoltaikanlagen verhindern. Die PV-Branche sieht dadurch die Energiewende im Bund gefährdet. Bis 2030 will sich Österreich bilanziell zu 100 Prozent mit Erneuerbarer Energie versorgen.

 

Der Baustopp für PV-Anlagen über zwei Hektar habe „die Branche vor den Kopf gestoßen“, sagte Vera Immitzer, Geschäftsführerin des Bundesverband Photovoltaic Austria „weil Projekte im Genehmigungsstatus von einem Tag auf den anderen gestoppt wurden. Das Land nimmt sich zwei Jahre Zeit, die Zonen festzulegen. Erst dann können sich Projektentwickler und -planer an die Arbeit machen. Niederösterreich verliert damit bis zu fünf Jahre Zeit im PV-Ausbau, weil erst dann neue Spielregeln bekannt sind. Bis dahin müssen die Unternehmen ausharren.“

Immitzer hielt fest, dass der Verband ebenfalls für einen „geordneten Ausbau der Photovoltaik in der Freifläche“ eintrete. Andere Bundesländer hätten jedoch andere Wege eingeschlagen. Die Steiermark überarbeitet etwa ebenfalls die Raumordnung. Bis das neue Gesetz vorliegt, gibt es aber keinen Baustopp. Im Burgenland wurde angekündigt, rasch einen Zonierungsplan vorzulegen.

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