Marktstatistik 2020: PV Ausbau auf bisherigem Höchststand – dennoch deutlich zu gering für echte Stromwende

Vera Immitzer, Geschäftsführerin des Bundesverband Photovoltaic strahlt: „Dieser Zug nach vorne ist dringend notwendig – zarte Anzeichen einer Solarrevolution sind zu erkennen“ und setzt gleich eine Forderung nach „aber sie geht noch mit viel zu geringer Kraft voran. Spätestens ab 2025 müssen jährlich dreimal, so viele Anlagen errichtet werden wie jetzt. In den Folgejahren dann bis zu 5-mal so viele Anlagen. Dazu brauchen wir in Österreich endlich auch einen verlässlichen Förderrahmen, um den Schwung zu vervielfachen“, spielt sie auf das verzögerte Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) an, das schon Anfang diesen Jahres hätte kommen sollen.

„Nur wenn wir diese Steigerung ab sofort jedes Jahr haben, dann können wir uns 2030 auf die Schultern klopfen und stolz sein“, erklärt Immitzer erwartungsvoll. So wie es aktuell ist, ohne bzw. mit auslaufenden Fördermitteln, dem Fehlen entsprechender Rahmenbedingungen in den Bundesländern und stärkerer Bewusstseinsbildung wird dies aber unmöglich sein. Aufgrund des nahenden Endes des Ökostromgesetzes fehlt schon bald die gesetzliche Grundlage für die viel proklamierte Energiewende. Entsprechend groß ist die Verunsicherung in der Branche und bei potenziellen Sonnenstromerzeugern im KMU- und Privatbereich. Photovoltaic Austria fordert daher „Der Nationalrat MUSS das EAG vor dem Sommer beschließen.“

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