Keine Energiewende ohne Stromnetzwende: PV Austria beklagt unzulängliches Stromnetz und zeigt Lösungswege zum effizienten Netzausbau

Mit fortschreitendem Anteil an Sonnenstrom in Österreich wird es deutlich: Der erfolgreiche Photovoltaikausbau hängt maßgeblich vom Ausbau der Netzinfrastruktur ab. Die Stromnetze der Zukunft müssen eine weit größere Anzahl an Teilnehmer*innen integrieren können, denn neben Strombezieher*innen, gibt es auch immer mehr Personen, die selbst produzierten Strom ins Netz einspeisen. Insbesondere Anlagen zur Sonnenstromproduktion sind zum großen Teil kleinteilig und dezentral.
Der rasche PV-Ausbau ist ein Gebot der Stunde. Die seit Jahren stark steigende Nachfrage nach der eigenen PV-Anlage bestätigt dies. Durch die aktuelle Krisensituation in Europa wird zudem der große Vorteil der im eigenen Land erzeugten Energie deutlich. Für die Energiewende und die Energieunabhängigkeit muss insgesamt ungleich mehr Sonnenstrom durch Österreichs Netze fließen als heute jedoch beklagt die PV-Branche bereits jetzt: Das Stromnetz wird zum Flaschenhals der Energiewende, da es scheinbar nahezu ausgelastet ist.

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