Informationen aus der PV-Branche

Wissensvorsprung für Mitglieder

Hier finden Sie alle aktuellen Meldungen exklusiv für Sie als PV Austria Mitglied zusammengefasst!

Damit Sie stets Up-to-Date über die neuesten Entwicklung im PV-Bereich sind, finden Sie hier tagesaktuelle Informationen aus der Branche. Wenn Sie Fragen dazu haben, steht Ihnen das Team des PV Austria gerne zur Verfügung:

Nachricht vom 29.5.2019

Heute Vormittag wurde das Förderbudget des Klima- und Energiefonds zur Förderung von PV-Kleinanlagen um eine Million Euro aufgestockt.


Nachricht vom 25.2.2019

Der Klima- und Energiefonds hat heute (25. Februar) sein Jahresprogramm für 2019 vorgestellt. Wie bereits angekündigt startet das Förderprogramm für Photovoltaik-Anlagen nun offiziell am Freitag, dem 1. März.


Nachricht vom 23.7.2018

Unsere Petition „Sonnenstromwende JETZT – Gut Ding braucht Eile“ zeigt mit der Aufstockung des Förderbudgets des Klima- und Energiefonds, einen ersten Erfolg: Das Förderbudget wurde um 360.000 Euro angehoben.


Nachricht vom 28.6.2018

Ein Monat ist seit dem Start der PV-Förderung des Klima- und Energiefonds vergangen und bereits die Hälfte des Förderbudgets ist aufgebraucht.


Nachricht vom 28.5.2018

Der Klima- und Energiefonds hat soeben (28. Mai 2018) sein Jahresprogramm für 2018 vorgestellt.

  • PV-Förderung für Private und Betriebe
  • PV-Förderung für Land- und Forstwirtschaft

Nachricht vom 10.07.2017

Im Rahmen der der Ausschreibung der Klima- und Energie-Modellregionen ist es 2017 erstmals möglich Machbarkeitsstudien für Speicherprojekte (Wärme/Strom) zu unterstützen.

Weiters sind, wie in den letzten Jahren auch, Leitprojekte in Zusammenarbeit mit Klima- und Energie-Modellregionen möglich.

Die Projektkategorien für klassische Leitprojekte und konkrete Machbarkeitsstudien für Speicher reichen von 35.000 – 130.000 Euro. Die Unterstützungshöhe reicht von 60-100 %.

Einreichschluss 13. Oktober 2017, 12 Uhr

Mehr Info, Leitfaden Ausschreibung Klima- und Energie-Modellregionen Kap. 6, Seite 20ff: https://www.klimafonds.gv.at/foerderungen/aktuelle-foerderungen/2017/klima-und-energie-modellregionen-3/


Nachricht vom 12.1.2017

Laut Klima- und Energiefonds gibt es noch keine Informationen zur PV-Investitionsförderung dieses Jahr. Die Gespräche mit dem Ministerium laufen. Eine Anhebung des Fördersatzes ist unwahrscheinlich. Unklar ist ob das Förderbudget gehalten werden kann, oder ob es reduziert wird.


Nachricht vom 2.12.2016 – Jahresprogramm Klima- und Energiefonds präsentiert

Laut dem heute bekannt gewordenen Jahresprogramm werden der Photovoltaik-Investitionsförderung für dieses Jahr ein Förderbudget von 8 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.Für die PV-Förderung in der Land- und Forstwirtschaft ist ein Budget von 5,9 Millionen Euro eingeplant.


Nachricht vom 22.1.2016

Der PVA vermutet, dass sowohl PV-Kleinanlagenförderung als auch Landwirtschaftsförderung weitergeführt und die Termine noch vor der Energiesparmesse in Wels veröffentlicht werden.


Nachricht vom 3.2.2014 – Jahresprogramm des Klima- und Energiefonds präsentiert

Laut dem heute bekannt gewordenen Jahresprogramm werden der Photovoltaik-Investitionsförderung für dieses Jahr ein Förderbudget von 26,80 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.


Nachricht vom 12.4.2013 – Investitionsförderung des Klima- und Energiefonds gestartet

Informationen zur Photovoltaik Förderung:

  • Förderzeitraum: 12.4.2013-30.11.2013
  • Förderbudget: Euro 36 Millionen
  • Fördersatz von Euro 300,-/kWp Aufdach od. freistehend (Euro 400,-/kWp gebäudeintegriert)
    Mit Budget förderbare Leistung: 115 MWp bzw. rund 24.000 Anlagen

 

Voraussetzungen für den Förderantrag:

  • Zählpunkt und Angaben zur PV-Anlage (Kosten, Montageart, Module und Wechselrichter)
  • Einreichung von baubereiten Anlagen mit endgültigen Daten, die innerhalb von 12 Wochen realisierbar sindEinreichung von baubereiten Anlagen mit endgültigen Daten, die innerhalb von 12 Wochen realisierbar
  • Keine Förderkombination mehr möglich (z.B.: Bundes-, Landes- od. Gemeindeförderungen, wichtig für Wien und die Steiermark)

Anträge können eingereicht werden auf: www.pv2013.at


Nachricht vom 4.4.2012

Für die Förderaktion „Photovoltaik-Anlagen 2012“ des Klima- und Energiefonds standen von 23. April bis 30. Juni insgesamt 25,5 Mio. Euro zur Verfügung.

Wer konnte um Förderung ansuchen:

Der Antrag auf Förderung konnte ausschließlich von Privatpersonen gestellt werden. Die Förderung wird in Form eines nicht rückzahlbaren Pauschalbetrages nach Vorlage der Endabrechnung ausbezahlt.

Förderhöhe:

Für freistehende/Aufdach-Anlagen bis zur Obergrenze von 5 kWpeak 800,- Euro/kWpeak
Für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen (GIPV) 1.000,- Euro/kWpeak

Einreichzeitraum:

23. 4. 2012 bis 30. 6. 2012
Die Mittelvergabe erfolgt chronologisch für jedes Bundesland getrennt, entsprechend der Reihenfolge der durchgeführten Registrierung unter Schritt 1.
Die Errichtung der Anlage muss innerhalb des Zeitraums vom 23. 4. 2012 bis 31. 3. 2013 erfolgen. Bis spätestens 30. 4. 2013 müssen die Endabrechnungsunterlagen online übermittelt werden.

Details zum Förderablauf (Förderkriterien, Förderberechnung etc.) finden Sie unter www.pv2012.at.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen das Serviceteam Photovoltaik der Kommunalkredit Public Consulting:

Tel.nr.: 01/316 31-730
E-Mail.: pv@kommunalkredit.at


Nachricht vom 7.3.2011

Der Klima- und Energiefonds setzt auch 2011 die Förderung von Photovoltaik-Anlagen für private Haushalte fort.
Diesmal können auch Anlagen über 5 kW eingereicht werden. Die Förderung kann jedoch für maximal 5 kW beantragt werden.
Für das Förderprogramm, das auch gebäudeintegrierte Anlagen einschließt, stehen heuer wieder insgesamt 35 Millionen Euro   zur Verfügung.
Der Start der Förderaktion (Online-Einreichung) wird Anfang April erfolgen. Die Vergabemodalitäten werden sich im wesentlich an den Modalitäten des Vorjahres orientieren.
Auf der Klima- und Energiefonds – Webseite werden sämtliche Details veröffentlicht, sobald sie feststehen.
Für Auskünfte zum Ablauf der Förderung wenden Sie sich bitte an die Hotline der Abwicklungsgesellschaft KPC Kommunalkredit Public Consulting unter der Telefonnummer 01/31 631 – 730


Nachricht von Februar 2011

Es ist nicht offiziell, aber es gibt deutliche Hinweise darauf, dass der Klimafonds im Jahre 2011 wieder eine Summe von über 30 Mio Euro an Fördergelder für Anlagen unter 5 kWp bereitstellen will. Bitte diese Information derzeit ausschließlich zur eigenen Orientierung zu verwenden und ansonsten vertraulich zu behandeln.

Nachricht vom 2.1.2020

Zur bereits bekanntgegebenen Invesitionsförderung für PV-Anlagen (bis 500 kWp) und Stromspeicher (bis 50 kWh) der OeMAG – Start am 11. März 2020 (17:00 Uhr MEZ) – liegt nun auch die aktuallisierte Förderrichtlinie zur Antragstellung 2020 vor.


Nachricht vom 18.10.2019

Nachdem am 25. September das PVA-Notpaket beschlossen wurde, sind nun auch die Antragszeitpunkte der OeMAG-Förderschienen im nächsten Jahr bekannt. Als PVA-Mitglied möchten wir Ihnen die soeben veröffentlichten Antragszeitpunkte folgender Förderschienen weiterleiten:

  • Einspeisetarifförderung 2020 sowie
  • Investitionszuschüsse für PV & Stromspeicher 2020

Nachricht vom 16.5.2019

Wie von der Förderstelle bekanntgegeben wurde, wurde das gesamte Förderbudget für Stromspeicher dieses Jahr innerhalb von 46 Sekunden vergeben. Das ist doppelt so schnell wie 2018. Laut OeMAG wurden dieses Jahr besonders große Speicherprojekte mit mehreren Megawatt beantragt, die viel Förderbudget beanspruchen.


Nachricht vom 3.12.2018

Hiermit bieten wir Ihnen ein kurzes Update zur Antragstellung für die PV-Tarifförderung 2019:
Förderanträge können ab 9. Jänner 2019, 17 Uhr eingebracht werden.
Aufgrund von technisch notwendigen Wartungsarbeiten wird die Antragstellung im Zeitraum von 31.12.2018, 12:00 Uhr MEZ bis 09.01.2019, 17:00 Uhr MEZ nicht möglich sein.
Anträge sind ausschließlich über die OeMAG-Homepage (www.oem-ag.at) möglich.


Nachricht vom 18.10.2018

Im Zuge unserer gestrigen, mittlerweile 9. Speichertagung im Allianz Stadion, wurde von Seiten der OeMAG (Abwicklungsstelle für Ökostrom AG) verkündet, dass die Speicherförderung nächstes Jahr am 11. März startet.


Nachricht vom 4.4.2018

Die OeMAG  hat die Förderanträge vom 12. März 2018 geprüft und versendet an die Antragsteller, die einen gültigen und vollständigen Antrag gestellt haben, bereits die Aufforderungen zum Nachweis der rechtsverbindlichen Bestellung.


Nachricht vom 23.2.2018

Soeben hat die Förderstelle OeMAG den Leitfaden zur Antragstellung für den Investitionszuschuss für PV-Anlagen und Stromspeicher, sowie die Beantwortung der häufigst gestellten Fragen (FAQ) veröffentlicht.

Leitfaden zur Antragstellung zum Investitionszuschuss für Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher
Häufig gestellte Fragen (FAQ) und deren Antworten zur Förderung mittels Investitionszuschuss


Nachricht vom 18.1.2016

Laut Auskunft der OeMAG sollten jene Anträge, die in den ersten 3 Minuten im ersten Schritt ein Ticket gezogen haben, nach erfolgtem zweiten Schritt höchstwahrscheinlich eine Zusage erhalten.


Nachricht vom 17.11.2015

Auszug aus dem Enwurf der ÖkostromtarifVO 2016, die PV betreffend:
Einspeisetarife für Ökostrom aus Photovoltaik-Anlagen für das Jahr 2016:
§ 5 (1) Die Tarife für die Abnahme elektrischer Energie aus Photovoltaikanlagen mit einer Engpassleistung von über 5 kWpeak bis 200 kWpeak, die ausschließlich an oder auf einem Gebäude angebracht sind, werden wie folgt festgesetzt:
bei Antragstellung und Vertragsabschluss gemäß § 1 bis Ende 2016…….. 8,24 Cent/kWh
Als Investitionszuschuss für die Errichtung werden zusätzlich 40% der Errichtungskosten, höchstens jedoch ein Betrag in Höhe400 Euro/kWpeak gewährt.
Der Netzparitätstarif für gebäudeintegrierte Anlagen bis 20 kWp bleibt aufrecht wie bisher mit 18 Cent/kWh.


Nachricht vom 11.11.2014

Ab dem Jahr 2015 ist die Gewährung von Förderungen für Photovoltaik-Anlagen, die sich nicht auf einem Gebäude befinden, sowie für Photovoltaik-Anlagen mit einer Engpassleistung von über 200 kWpeak laut Verordnung ausgeschlossen. Siehe § 13a. (4) Ökostrom-Einspeisetarifverordnung 2014
Der Einspeisetarif für elektrische Energie aus PV-Anlagen mit einer Engpassleistung von über 5 kWpeak bis 200 kWpeak, die ausschließlich an oder auf einem Gebäude angebracht sind beträgt 11,5 Cent pro eingespeister Kilowattstunde. Zusätzlich erhält man einmalig einen Investitionszuschuss von  30% der Investitionskosten (höchstens 200 Euro/kW). Siehe dazu auch Ökostrom-Einspeisetarifverordnung 2015
Eine Förderung aus dem Resttopf (Netzparitätstarif) wird im Jahr 2015 nur mehr gebäude- und fassadenintegrierten PV-Anlagen die kleiner als 20 kWp sind, gewährt und nur solange ein Budget vorhanden ist. Diese Anlagen werden mit 18 Cent pro eingespeister Kilowattstunde gefördert.
Für die Fördervergabe 2015 kann der Internet Explorer Version 6 oder älter aus technischen Gründen nicht mehr unterstützt werden. Wir bitten Sie daher, ein Update rechtzeitig durchzuführen oder auf einen anderen Browser umzusteigen (zum Beispiel Firefox, Chrome etc).

Einreichtermin ist Mittwoch, der 7. Jänner 2015

Presseaussendung des Wirtschaftsministerium: Neue Ökostrom-Verordnung für 2015 erlassen

Mit neuen Photovoltaik-Tarifen können mehr Anlagen gefördert werden – Ausbau mit degressiven Elementen unterstützt Weg zur Marktreife und effizienten Einsatz der Fördermittel
Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner hat im Einvernehmen mit Umweltminister Andrä Rupprechter und Sozialminister Rudolf Hundstorfer die neue Ökostrom-Einspeisetarifverordnung für das Jahr 2015 erlassen. Die aktuelle Verordnung verändert nur den Photovoltaik-Tarif, weil die Rahmenbedingungen für die anderen Technologien bereits im Vorjahr festgelegt wurden.
“Wir gehen davon aus, dass auch die neuen Tarife gut angenommen werden und mehr Photovoltaik-Anlagen denn je gefördert werden können. Die laufende Ausbauoffensive soll wirtschaftlich sinnvolle Ökostrom-Projekte auf dem Weg zur Marktreife unterstützen”, sagt Mitterlehner. Durch die rechtzeitige Kundmachung wird die Planungs- und damit Investitionssicherheit für die Förderwerber verbessert. Für die Abwicklung der Vergabe ist die Ökostrom-Abwicklungsstelle (OeMAG) zuständig.
Für neue Photovoltaik-Anlagen bis zu einer Engpassleistung von 200 Kilowatt-Peak (kWp), welche ausschließlich an oder auf einem Gebäude angebracht sind, liegt der Einspeisetarif künftig bei 11,50 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Damit sinkt dieser Tarif um acht Prozent, um den gesunkenen Investitionskosten der Betreiber Rechnung zu tragen und die Weiterentwicklung zur Marktreife zu verstärken. Der Zuschuss von 30 Prozent der Investitionskosten mit maximal 200 Euro Zuschuss pro Kilowatt bleibt aber unverändert, um so die dezentrale Eigenversorgung anstatt nur einer Volleinspeisung in das Netz zu forcieren. Bei einer Kombination von Einspeisetarif und Investzuschuss ergibt sich in Summe eine Vergütung von rund 13,70 Cent pro kWh. Diese Tarife werden dazu führen, dass mit demselben PV-Förderkontingent mehr Anlagen als 2014 unterstützt werden können. Damit wird auch der PV-Anteil am Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter steigen und werden sämtliche positiven Umwelteffekte verstärkt.

Degressive Elemente forcieren Weg zur Marktreife

Für die Technologien Wind, Wasserkraft und Biomasse/Biogas wurden die Tarife bereits in der Vorjahres-Verordnung geregelt. Somit kommt es erneut zu den automatischen gesetzlichen Tarifabschlägen in Höhe von jeweils einem Prozent. Die Tarife gelten nach Maßgabe der technologiespezifischen Kontingente für neue Anlagen, für die ein Antrag auf Vertragsschluss mit der OeMAG 2015 gestellt wird. Damit werden die Neuerrichter und Betreiber von Anlagen mit garantierten Einspeisetarifen über 13 bzw. 15 Jahre bei rohstoffabhängigen Anlagen von den Stromkonsumenten unterstützt.
Insgesamt steht 2015 aufgrund der im Ökostromgesetz festgelegten automatischen Degression um eine Million Euro pro Jahr ein Kontingent von 47 Millionen Euro für neue Anlagen zur Verfügung: Für Wind sind es 11,5 Millionen Euro, für Biomasse- und Biogas 10 Millionen Euro, für Photovoltaik 8 Millionen Euro sowie für die Kleinwasserkraft 1,5 Millionen Euro. Weitere 16 Millionen Euro (statt bisher 17) gehen in einen “Resttopf”, der flexibel unter Wind, Kleinwasserkraft und Photovoltaik aufgeteilt wird. Hinsichtlich der Gewährung eines Netzparitäts-Tarifs aus dem Resttopf erfolgt für Photovoltaik-Anlagen eine Präzisierung auf “gebäude- und fassadenintegrierte” Anlagen, womit sowohl für Förderwerber als auch für die mit der Abwicklung beauftragte OeMAG ein geringerer Administrationsaufwand besteht.


Nachricht vom 29.9.2014

Sehr geehrte PVA-Mitglieder!
Seit Frühjahr drängen wir massiv darauf dass heuer die Tarife 2015 nicht wie im letzten Jahr am 23. Dezember sondern wesentlich früher bekannt gegeben werden. die Gründe dafür sind klar: Mit Erkenntnis der Tarifhöhe kann jeder für sich entscheiden ob er sich die Mühen der Einholung von Genehmigungen antut. Dadurch dass drei Ministerium damit beschäftigt sind (Wirtschaft-, Umwelt- und Sozialministerium) ziehen sich zwar die Verhandlungen auch in diesem Jahr, allerdings ist es und gelungen auf Umwegen Hintergrund-Informationen zu erhalten.
Der PVA hat dem Federführenden Wirtschaftsministerium vorgeschlagen auf Grund der Tatsache, dass möglicherweise viele Einreicher zwar einen Vertrag erhalten aber aus wirtschaftlichen Gründen nicht erreichten im heurigen Jahr nur eine symbolische Absenkung von 1 % vorzunehmen (würden das  Ministerium keinen Tarif vorschlagen wäre die Absenkung automatisch 8 %). Das Wirtschaftsministerium hat bei der E-Control eine Studie über die Tarife 2015 in Auftrag gegeben. Die E-Control wie immer negativ gegen die Erneuerbaren eingestellt ist zum Ergebnis gekommen, dass eine Absenkung der Tarife um 20 % möglich wäre (das diesbezügliche Gutachten liegt dem PVA vor).
In mehreren Gesprächsrunden mit dem Wirtschaftsministerium ist es zumindest möglich gewesen, dass Gutachten massiv in Zweifel zu ziehen. Der aktuelle Stand ist, dass die 200 Euro Investitionsförderung pro kWp beibehalten werden und nur der Tarif um 8 % auf 11,5 Cent abgesenkt wird. Wir versuchen weiter auch die Tarifabsenkung von 8 % in Verhandlungen zu reduzieren und bitten daher die Tarife ausschließlich zur persönlichen Orientierung bzw. Planung zu verwenden. Eine öffentliche Diskussion könnte unsere Verhandlungsposition insofern schwächen, als die Katze aus dem Sack wäre.
Bitte nochmals diese Information ausschließlich für eigene Geschäftszwecke zu verwenden.


Nachricht vom 16.12.2013

Derzeit werden von drei Ministerien (Wirtschaft, Umwelt und Soziales) die Fördertarife für das Jahr 2014 festgelegt. Federführend ist das Wirtschaftsministerium, das in der Anfangsphase auch mit dem PVA Vorgespräche aufgenommen hat. Von Seiten des PVA waren Hans Kronberger, Kurt Leeb und Christoph Panhuber im Team.
Das Erstangebot war völlig inakzeptabel. Man ging von einem Tarif von 9,8 Cent aus (plus 200 Euro Investförderung) und einer starken Tendenz Freiflächenanlagen von der Förderung auszunehmen und schlussendlich sogar die Tarife auf diesem niedrigen Niveau für 2015 festzuschreiben.
Unsere Argumentation war: Mit der gesetzlich vorgesehene Reduktion von 8 Prozent, die im Falle einer Nichtverordnung automatisch in Kraft treten würde, könnte man leben, beziehungsweise sei dies der Ausgangspunkt für Verhandlungen. Der Vorschlag des Ministeriums sei nicht nur völlig inakzeptabel sondern auch in keiner Weise nachvollziehbar, auch wenn es dazu ein Gutachten der E-Control gibt. Es gab im letzten Jahr keine Degression bei den Modulpreisen (eher eine Gegenbewegung sei im Gange), war unser Argument.
Laut Ministerium soll die grundsätzliche Anlagengröße reduziert werden, um den Fördertopf breiter streuen zu können (mehr Förderverträge werden möglich). Wie stark diese Reduktion sein sollte, war damals nicht geklärt. Gegen eine Verlegung der Einreichung auf 2. Jänner, 10 Uhr haben wir nicht opponiert. Relativ glaubhaft konnte die Abwicklungsstelle ÖMAG versichern, dass programmierte Masseneinreichungen nicht erfolgreich sein können. Details werden aus Gründen eventueller Umgehungsmöglichkeiten nicht publiziert. Gegen die Reduktion der max. förderbaren Größenklassen (bisher 500 kWp) haben wir als Argument eingebracht, dass die Planungen mit viel Kosten und Aufwand bereits fertig seinen und solche Maßnahmen mindestens ein Jahr vorher angekündigt werden müssten und nicht ein paar Wochen oder Tage vor der Festlegung der Verordnung.
Eine weitere Verhandlungsrunde fand nicht mehr statt. Man hatte sich offensichtlich im Ministerium eingeigelt. Von Seiten des PVA wurden noch zwei dringliche Protestbriefe an das Ministerium verfasst. Darin verwiesen wir neuerlich, nicht nur auf die Unbegründbarkeit einer eventuellen überhöhten Tarifreduktion, sondern auch auf eine Ungleichbehandlung gegenüber anderen im Ökostromgesetz eingebundenen Energieträgern. Am Freitag letzter Woche erhielten wir die telefonische Mitteilung, dass zumindest die unselige Festlegung der Tarife für die nächsten zwei Jahre gefallen sei und dass die ursprünglichen 9,8 Cent noch erhöht werden. In welcher Höhe war nicht zu erfahren. Am 18. Dezember soll der „Energiebeirat“ (er hat keine operative Funktion, sondern nur ein Anhörungsrecht) informiert werden, dem wolle man nicht vorgreifen.
In diesem Falle sind wir auf Gerüchte angewiesen, die im Vorfeld solcher Entscheidungen immer wieder auftauchen. Ihr Wahrscheinlichkeitsgehalt ist nicht abzuschätzen, daher sind sie mit äußerster Zurückhaltung zu betrachten. Trotzdem möchten wir sie zur Orientierung übermitteln:

Die Tarife sollen zwischen 12 und 13 Cent liegen plus Investzuschuss von 200 Euro pro kWp bzw. max. 30 %. Die max. förderbare Anlagengrößen auf 350 kWp reduziert werden und die Freiflächen – bis auf Carports (was das soll versteht niemand???) – sollen von der Förderung ausgenommen werden. Bitte noch einmal: Dies sind Gerüchte und vorab als solche zu bewerten.

Auf der HP der OeMAG können Sie schon das neue Antragformular für 2014 begutachten: https://settlement.oem-ag.at/emweboemag/startApp.do (Ticket lösen)
Wer der Meinung ist, er könne direkt noch etwas bewirken, für den seien die Koordinaten der drei Ministerien bekannt gegeben:
Mag. Dr. Reinhold Mitterlehner | Energieminister
Stubenring 1, 1010 Wien
reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at
DI Andrä Rupprecher | Umweltminister
Stubenring 1, 1010 Wien
Andrae.Rupprechter@consilium.europa.eu
Rudolf Hundstofer | Sozialminister
Stubenring 1, 1010 Wien
rudolf.hundstorfer@bmask.gv.at
Zur Orientierung wäre es sinnvoll den PVA über Aktivitäten zu informieren.


Nachricht vom 2.12.2013 – Förderantrag 2.1.2014

Bitte beachten Sie, dass bereits vergebene Benutzernamen, Antragsnummern und Passwörter für die neue Antragstellung nicht verwendet werden können!

Eine vorläufige Version der neuen Antragstellung steht ab Mitte Dezember 2013 zur Verfügung. Förderanträge für Photovoltaikanlagen, die bis Ende des Jahres 2013 eingebracht werden, können nicht überprüft werden.
Aufgrund von technisch notwendigen Wartungsarbeiten wird die Antragstellung im Zeitraum vom 31.12.2013, 12:00 Uhr MEZ bis 02.01.2014, 10:00 Uhr MEZ nicht möglich sein. Anträge auf Förderung von Ökostromanlagen können somit erst wieder am 02.01.2014, 10:00 Uhr MEZ eingebracht werden.
Förderanträge können ausschließlich online direkt unter https://settlement.oem-ag.at/emweboemag/startApp.do oder über die Homepage (Login-Button) eingebracht werden. Die Antragstellung via Fax, Post oder E-Mail ist nicht möglich.
Die Antragstellung erfolgt ab 2014 grundsätzlich in zwei Schritten. Als ersten Schritt lösen Sie ein sogenanntes „Ticket“, um die grundlegenden Daten einzugeben. Im zweiten Schritt haben Sie 48 Stunden Zeit, den Förderantrag zu vervollständigen. Der zweite Schritt kann jedoch frühestens vier Stunden nach Absolvierung des ersten Schritts erfolgen.


Nachricht vom 27.9.2013 – Antwort Mitterlehner auf parlamentarische Anfrage – Förderchaos 1.1.2013

BM Mitterlehner: “Die wesentlichsten Gründe, die zum Jahreswechsel zu einer stark erhöhten Anzahl an Anträgen geführt haben, waren die attraktiven Einspeisetarife für Photovoltaik in Zusammenhang mit dem Umstand, dass vor Inkrafttreten des Ökostromgesetz 2012 das Kontingent für Photovoltaik wesentlich geringer ausgestaltet war. Dies motivierte eine größere Anzahl von Antragstellern dazu, so viele Anträge wie möglich einzureichen. Zu einer zusätzlichen Überlastung kam es durch Einsatz sogenannter „Robots“.
Die Ökostromabwicklungsstelle OeMAG hat einen externen, unabhängigen Gutachter beauftragt, die Ereignisse vom 1. Jänner 2013 zu prüfen sowie Verbesserungsvorschläge vorzulegen. Ergebnisse des Gutachtens: Das gesetzlich vorgegebene Prinzip “first come, first served” durch die OeMAG wurde zu jeder Zeit eingehalten, es kam zu keiner Bevorzugung einzelner Antragsteller. Die Antragslisten zeigen eine gleichmäßige geografische und größenbezogene Verteilung der Photovoltaik-Anlagen.
Es ist geplant, den Antragstellungsbeginn auf den ersten Werktag des Jahres, 10 Uhr, zu verlegen. Seitens der Ökostromabwicklungsstelle OeMAG wird eine Aufrüstung der IT-Infrastruktur vorgenommen. Spezielle Barrieren sollen zudem automatisierte Antragstellungen verhindern.
Förderwerber, die nicht in ein Förderkontingent gelangt sind, haben die Möglichkeit, einen neuen Antrag im Folgejahr zu stellen. Eine automatische Aufnahme im Folgejahr ist nicht zielführend, da die Drop-Out-Rate bei jenen Photovoltaik-Anlagen, die eine Förderzusage erhalten haben, bereits rund ein Drittel beträgt. Werden zugesagte Förderungen nicht umgesetzt, werden die frei werdenden Mittel an die nächstgereihten Antragsteller in diesem Jahr zusätzlich zur Verfügung gestellt.“

Pressemeldung PVA:

Aus diesem Grund hat der PVA eine Pressemeldung versendet bzw. gemeinsam mit der Abwicklungsstelle OeMAG einen Appell an Besitzer von Förderzusagen gerichtet, die OeMAG rechtzeitig zu informieren, wenn auf die Errichtung der Anlage verzichtet wird. Dadurch konnten bereits 40 Anlagen mit einer Leistung von fast einem Megawattpeak nachrücken. Der PVA bittet aus Fairnessgründen weitere Besitzer von Förderzusagen, die nicht beabsichtigen ihre Anlagen zu errichten, die Förderstelle zu informieren, damit weitere Interessenten, die am 1. Jänner 2013 vergeblich um einen Zusage gekämpft haben, berücksichtigt werden können.
Die vollständige Presseaussendung – Andrang auf PV-Förderungen leicht entspannt – Rücktritte ermöglichen zusätzliches Megawatt an PV-Anlagenleistung – finden Sie unter https://pvaustria.at/andrang-auf-photovoltaik-foerderungen-leicht-entspannt/.

Mitgliederinfos

Uns erreichten in den letzten Monaten zahlreiche Hilferufe, dass auf Grund von unplanbaren Lieferzeiten die Errichtungsfristen für die Förderung nicht eingehalten kann. Unzählige bereits zugesagte Förderanträge waren und sind gefährdet.

In unseren Gesprächsrunden mit dem BMK haben wir auf diese Problematik hingewiesen.
Es gibt nun einen Initiativantrag der Regierung für eine Novelle des EAG, um u.a. dieses Problem zu lösen. Wie bisher auch ist eine 2/3 Mehrheit in der kommenden Nationalratssitzung notwendig. Wir hoffen auf eine rasche Zustimmung und damit eine Anpassung des Gesetzes.

Folgende Anpassungen des EAG sind geplant:

  • Fristverlängerung in den Kat. A und B: Verlängerung zweimal um bis zu 9 Monate möglich 
  • Kat B: Fixe Fördersätze wie in Kat A (anstelle der individuellen Angabe des Förderbedarfs) und somit auch in Kat. B Deckelung der max. Fördersumme auf 30% des unmittelbar für die Errichtung oder Erweiterung erforderlichen Investitionsvolumens

Die Änderungen betreffend der neuen Errichtungsfristen soll rückwirkend für alle Förderantrage 2022 gelten. Die Anpassung des Fördersystems in der Kategorie B soll mit 2023 in Kraft treten.

Für uns noch offen ist eine praxisgerechtere Definition des „Beginn der Arbeiten“. Hier arbeiten wir noch daran in der Förderverordnung für 2023 eine Richtigstellung zu erhalten.

Dieser Antrag muss vom Nationalrat mit einer 2/3 Mehrheit beschlossen werden. Wir halten Sie diesbezüglich wie immer auf dem Laufenden.

Hier finden Sie den entsprechenden Initiativantrag: www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/A/A_02828/index.shtml

Folgende Neuerungen sind in Oberösterreich vorgesehen:

  • Auf landwirtschaftlichen Flächen dürfen PV-Anlagen errichtet werden, wenn sie weiter überwiegend landwirtschaftlich genutzt werden
  • Flächen-Priorisierung: 1. PV-Ausbau auf Dächern (höchste Priorität), 2. verbaute Flächen wie Parkplätze, 3. belastete Flächen wie Deponien, 4. mindernutzbaren landwirtschaftliche Böden (niedrigste Priorität)
  • Auf Grünzonen dürfen künftig PV-Anlagen nach einer Einzelfallprüfung errichtet werden. Für PV-Analgen im Grünland wird ein Naturschutz-Kriterienkatalog erarbeitet.
  • PV-Freiflächenanlagen im Anschluss an Geflügelstall und Nutzung als Beschattung können unabhängig von der Bodengüte errichtet werden.
  • Erleichterungen für PV-Freiflächenanlagen auf Bauland mit der Novelle des Oö. Raumordnungsgesetzes: Anhebung der max. Freiflächengröße im Bauland auf 50m² Modulfläche
  • Schaffung von zusätzlichem Potenzial für 1.300ha Freiflächen-Photovoltaik
  • Verringerte Abstände zu Bächen und Flüssen (10 statt 30m)
  • PV-Anlagen sollen nach ElWOG bis 1.000 kWp genehmigungsfrei sein
  • Förderung für PV-Überdachung für öffentlich zugängliche Parkplätze (für rd. 25 Plätze)

 

Downloads:

Die Förderaktion richtet sich an die Nachrüstung von elektrischen Speicheranlagen bei bestehenden PV-Anlagen. Das Budget ist für 2022 mit 15 Mio. Euro dotiert. Das Programm soll auch 2023 fortgesetzt werden.

Was wird gefördert?
Gefördert werden neu installierte Stromspeicher und die Erweiterung von bestehenden Stromspeichern bei bereits bestehenden Stromerzeugungsanlagen (PV-Anlagen, die bereits errichtet sind und Strom produzieren).
Die Mindestgröße des Stromspeichers beträgt 4 kWh & mind. 0,5 kWh nutzbare Speicherkapazität / kW (gem. FAQ Pkt. 17 ist mit kW die Modulspitzenleistung gemeint).
Gefördert wird bis ​zu einer nutzbaren Speicherkapazität von 50 kWh. Der Stromspeicher kann größer gebaut werden, wobei die Förderung nur bis zu den angegebenen Grenzen erfolgt.

Fördersatz: 200 Euro/kWh

Wer kann einreichen?
Es können neben Privatpersonen auch Betriebe, Vereine, konfessionelle Einrichtungen etc. eine Förderung beantragen. Informationen zu Contracting, Leasing und Mietkauf finden Sie im FAQ. Eine Kombination mit Landes- sowie Gemeindeförderungen ist möglich.

Antragstellung und Errichtungsfrist

Die Registrierung erfolgt ab sofort ausschließlich online unter www.speicher.klimafonds.gv.at. Es gilt das first come, first served Prinzip. Ab Registrierung kann die Stromspeicheranlage bestellt werden. Anlagen, die vor Registrierung bestellt und/oder errichtet wurden, sind nicht förderbar. Der Stromspeicher ist innerhalb von 12 Monaten zu errichten.

Links und Downloads

Leitfaden Stromspeicheranlagen
FAQs zur Förderungs von Stromspeicheranlagen
Verfügbares Budget

 

Wir möchten Sie auf unser umfangreiches Ausbildungsangebot und die unterschiedlichen theoretischen sowie praxisorientierten Weiterbildungskurse im Photovoltaik- und Speicherbereich hinweisen. Unsere Mitglieder erhalten 5% Rabatt auf die Teilnahmegebühr!

Das Ausbildungsprogramm wird gemeinsam mit der TÜV AUSTRIA Akademie laufend erweitert und dabei auch den neuesten Entwicklungen angepasst.

Fachkundige mechanische Photovoltaik-Montage

Worauf kommt es bei der fachkundigen mechanischen Montage von PV-Modul und Wechselrichter an? Was muss besonders beachtet werden, was sind die häufigsten Fehler in der Praxis und welche Vorarbeiten können übernommen werden? Diese und viele weitere Fragen beantwortet der auf die Montage ausgerichtete 1-tägige praxisorientierte Anwenderkurs.

  • 19.09.2022 | Brunn am Gebirge
  • 24.10.2022 | Wien
  • 15.03.2023 | Wien
  • 07.06.2023 | Leonding

 

Photovoltaik Normenlandschaft

Bei der Errichtung, bei der Inbetriebnahme, im Betrieb und bei der Prüfung von PV-Anlagen sowie Stromspeichern sind eine Reihe von Normen anzuwenden. In diesem eintägigen Seminar erhalten Sie einen fokussierten Überblick über die maßgeblichen Normen und Regularien, die zu beachten sind.

  • 29. und 30.09.2022 | Online
  • 29.11.2022 | Brunn am Gebirge
  • 28.02.2023 | Salzburg
  • 27. und 28.04.2023 | Online
  • 13.06.2023 | Brunn am Gebirge und Online

 

Fit für Photovoltaik

Der Tageskurs spannt den Bogen von den Grundfunktionen einer PV-Anlage über Betriebs-, Finanzierungs- und Wirtschaftlichkeitsaspekte bis hin zu Themen wie Integration von Stromtankstellen anhand von konkreten Anwendungsbeispielen.

  • 04.10.2022 | Salzburg
  • 01.12.2022 | Online
  • 16.03.2023 | Online
  • 20.06.2023 | Brunn am Gebirge und Online

 

Ausbildung zum*r zertifizierten Photovoltaikpraktiker*in TÜV®

Der Lehrgang besteht aus einem Basisblock (3 Tage) sowie einem vertiefenden Praxisblock (2 Tage). Die Ausbildung bereitet die Teilnehmer/innen auf das Lösen von zunehmend komplexer werdenden photovoltaik-spezifischen Fragestellungen vor. Sie können nach dem Lehrgang PV-Anlagen mit Eigenverbrauchslösungen wie Stromspeichern etc. fachgerecht, sicher sowie normkonform planen und errichten. Außerdem sind Sie nach Abschluss der Ausbildung in der Lage, Schnittstellen zu Ladestationen für E-Autos, PV-Wärme zu errichten bzw. Energie- und Gebäudemanagementsysteme zu definieren.

  • Kurse Herbst 2022 ausgebucht
  • 08.-21.03 2023 | Brunn am Gebirge/ Graz
  • 22.-28.03.2023 | Brunn am Gebirge/ Graz
  • 22.03. – 18.04.2023 | Online/Graz
  • 19.-25.04.2023 | Brunn am Gebirge/Graz
  • 24.05.- 06.06.2023 | Brunn am Gebirge/ Graz
  • 14.-20.06.2023 | Brunn am Gebirge/ Graz

 

PV Austria Mitglieder erhalten 5 % Rabatt auf die Teilnahmegebühr!

Alle Informationen zu den Kursen sowie der Anmeldung finden Sie hier. 

Bei Interesse am Kurs senden Sie bitte eine E-Mail an claudia.pasztory@tuv.at.

Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Webseite
Ihr PV Austria Team

 

Auf Grund der hohen Nachfrage nach der Invest-Förderung und unserem Beharren auf kontinuierliche Förderbedingungen hat das BMK das Förderbudget für den 3. und 4. Fördercall angehoben und heute mit der mittlerweile dritten Verordnung der EAG-Investitionszuschüsse VO veröffentlicht.

Damit wurde das Förderbudget, das vom 3. und 4. Fördercall in den zweiten Fördercall geshiftet wurde (40 Mio. Euro), nun ausgeglichen und um weitere 20 Mio. Euro aufgestockt.

Das diesjährige Förderbudget für die Investitionsförderung im EAG liegt damit bei 300 Mio. Euro.

Damit stehen dieses Jahr noch folgende Fördermittel je Fördercall und Kategorie zur Verfügung:

3. Fördercall  
Kategorie A: 40 Mio. Euro
Kategorie B: 30 Mio. Euro
Kategorie C: 10 Mio. Euro
Kategorie D: 10 Mio. Euro

4. Fördercall 
Kategorie A: 10 Mio. Euro
Kategorie B: 10 Mio. Euro
Kategorie C: 10 Mio. Euro
Kategorie D: 10 Mio. Euro

Update Marktprämienförderung
Bei der Marktprämienförderung laufen noch letzten Abstimmungen innerhalb der Regierung. Wir gehen davon aus dass der erste Durchgang, so wie im Entwurf zur Marktprämienförderung angenommen, am 29. September damit nicht mehr möglich ist.

Die Diskussion zur korrekten Berechnung der Netzzutrittspauschale läuft seit ihrer Einführung im Zuge der Novelle des ELWOG im Sommer 2021. In der Vergangenheit gab es v.a. seitens der Netzbetreiber eine andere Ansicht, ob bestehende Anschlussleistungen bei der Berechnung der Pauschale abgezogen werden können. In den seltensten Fällen wurde die Anschlussleistung berücksichtig.

Ein von uns in Auftrag gegebenes mehrseitiges Rechtsgutachten bestätigt den Missstand und wurde unsererseits genutzt, um mit allen Beteiligten mehrfache, längere Gespräche zu führen, u.a. mit dem BMK, der E-Control und einzelnen Netzbetreibern.
Trotz allem wurde, der im Jänner diesen Jahres, von der E-Control erstellte „Leitfaden für den Netzanschluss von Stromerzeugungsanlagen mit typischen Beispielen“, nun überarbeitet und neu veröffentlicht. Die bereits gelebte Praxis der Netzbetreiber findet sich nun im neuen Leitfaden wieder.

Die Änderungen können wie folgt zusammengefasst werden:

  • Bei allen angeführten „typischen Beispielen“ wird die bestehende Bezugsleistung,  bei der Berechnung der Netzzutrittspauschale, nur bei PV-Anlagen Analgen < 20 kW abgezogen.
  • Ergänzend wird jedoch explizit darauf hingewiesen, dass es sich bei den dargestellten Beispielen um übliche Netzanschlusskonstellationen unter Optimalbedingungen (gut ausgebautes Netz mit freien Kapazitäten) handelt. Weiters wird dezidiert angemerkt, dass die Rechtslage noch keine eindeutigen Regelungen für Kombinationen von Lasten, Speichern und (unterschiedlichen) Stromerzeugungsanlagen am selben Netzanschlusspunkt enthält.

 

Als Verband vertreten wir weiterhin die Meinung, dass die aktuell praktizierte Berechnung der Netzzutrittspauschale nicht der Intention des Gesetzgebers entspricht. Das Gutachten, welches ebenso zu dieser Schlussfolgerung kommt, finden Sie im Anhang. Mittlerweile liegen diesbezüglich auch bereits mehrere Fälle bei der Regulierungskommission der E-Control auf.

Die nächsten Schritte

  • Das oberste Entscheidungsgremium ist nun die Regulierungskommission der E-Control. Die Entscheidungen zu den Fällen sind noch ausständig. Ggf. kommt es danach zu einer neuerlichen Änderung der Praxis.
  • Falls Sie daher den Netzzutrittsvertrag verbindlich abschließen wollen und nur mit der Berechnung der Netzzutrittspauschale nicht einverstanden sind, könnten Sie folgende Formulierung verwenden um etwaige Rückanforderungen zu einem späteren Zeitpunkt tätigen zu können: „Aufgrund eines anderen Rechtsverständnis zur Berechnung der Netzzutrittspauschale gem. § 54 ElWOG wird das Netzzutrittsentgelt vorbehaltlich der Klärung der Rechtslage bezahlt und es ist mit der Zahlung kein Anerkenntnis verbunden.“
  • Parallel dazu arbeiten wir daran, dass sich im neuen Strommarktgesetz (Entwurf für Spätherbst/Ende 2022 erwartet), die eigentliche Intention des Gesetzgebers deutlicher wieder findet.

Download
Den Leitfaden „Netzanschluss“, vom Juli 2022 gibt es hier zum Download:
https://www.e-control.at/documents/1785851/1811582/Leitfaden-Netzanschluss-v1-1.pdf/9d1841bb-e09d-963c-d59f-05e7b771df85?t=1659097466014

 

Wie vor kurzem berichtet, gab es in den letzten Wochen Neuerungen im Einkommenssteuergesetz in Bezug auf die Einspeisung von PV-Strom. In unserem beliebten „Ratgeber für den Betrieb von Photovoltaik-Anlagen“ – kurz „Steuerleitfaden“ – ergänzten wir diese Neuerungen und aktualisierten zudem Informationen im Bereich der Landwirtschaft. Die Neuauflage können Sie unter pvaustria.at/wp-content/uploads/2022-Steuerleitfaden-Auflage_5.pdf herunterladen.  

Vor kurzem sind folgende Änderungen des Einkommensteuergesetzes betreffend die Steuerpflicht für private PV-Anlagen-Besitzer in Kraft getreten:
Einkünfte natürlicher Personen aus der Einspeisung von bis zu 12 500 kWh elektrischer Energie aus Photovoltaikanlagen sind Einkommensteuerbefreit, wenn die Engpassleistung der jeweiligen Anlage die Grenze von 25 kWp nicht überschreitet.

Was bedeutet dies nun im Detail:
Einkünfte aus der Einspeisung von elektrischer Energie aus Photovoltaikanlagen in das öffentliche Netz stellen grundsätzlich Einkünfte aus Gewerbebetrieb dar, die jedenfalls steuerpflichtig sind, sofern der Veranlagungsfreibetrag von 730 Euro überschritten wird.
Mit der neuen Regelung soll Erleichterung für private PV-Anlagenbesitzer geschaffen werden, die den Strom primär zur privaten Eigenversorgung nutzen, denn aufgrund der steigenden Energiepreise müssen sich immer mehr Personen die Frage der richtigen steuerlichen Behandlung stellen.

Mit der Gesetzesänderung sind also Einkünfte aus der Einspeisung von höchstens 12.500 kWh elektrischer Energie aus Photovoltaikanlagen künftig steuerfrei (bei PV-Anlagen mit einer Engpassleistung von max. 25 kW). Die Einschränkung auf 25 kWp-Anlagen soll dabei sicherstellen, dass es sich lediglich um private Anlagen handelt, die nicht für gewerbliche Zwecke errichtet worden sind.

Bei Überschreiten der 12.500 kWh Einspeisung soll eine anteilige Befreiung zur Anwendung kommen (im Sinne eines Freibetrages). Der Freibetrag bezieht sich auf den einzelnen Steuerpflichtigen. Wird eine Anlage von mehreren Personen betrieben, steht der Freibetrag somit mehrmals zu. Ist andererseits ein Steuerpflichtiger an mehreren Anlagen beteiligt, steht ihm der Freibetrag nur einmal zu.

Den gesamten Gesetzestext können Sie hier nachlesen:
Einkommensteuergesetz 1988
 
Den adaptierten Absatz finden Sie unter:
§ 3. (1) 39. Einkünfte natürlicher Personen aus der Einspeisung von bis zu 12 500 kWh…….

Das Land Niederösterreich hat nach der Novelle des Raumordnungsgesetzes Niederösterreich (Dez. 2020) nun den Entwurf für die „Zonen zur Umsetzung von PV-Freiflächen“ in Begutachtung geschickt.
 
Angesichts der Ankündigungen der NÖ-Landesregierung (März 2022), mit einem „Energiewende-Beschleunigungspaket“ ein deutliches Zeichen gegen die aktuelle Energiekrise zu setzen, wurde mit dem vorliegenden Entwurf zur Freiflächenzonierung keine Erleichterung geschaffen.
 
Eckdaten zum Zonierungsentwurf:

  • Eine Fläche von 1.288 ha (angekündigt waren 1.500 ha) in 138 Zonen soll geschaffen werden
  • Max. 5 ha/Zone möglich, ausweitbar auf 10 ha bei Vorlage eines Ökologiekonzepts
  • Ausschlusskriterien (z.B. hochwertige Böden) und Eignungskriterien (z.B. Flächen um höherrangige Verkehrsverbindungen) bestimmen die Zonen
  • Zusätzliche Limitierung durch Mindestnähe zu existierenden Umspannwerken
  • Widmungskompetenz der Flächen liegt weiterhin bei den Gemeinde
  • Genehmigungsverfahren (Naturschutz etc.) werden nicht erleichtert
  • 4% der eingemeldeten Zonen (30.000 ha) wurden tatsächlich zoniert, zur Prüfung gelangten 18.000 ha
  • Begutachtungsfrist des Entwurfs läuft bis 21. September 2022

 

Weitere Informationen:

Video zur Präsentation