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Der PV-Ausbau hat in Österreich in den letzten Jahren erfreulicherweise stark zugenommen. Schließlich wurde 2022 erstmals mehr als 1 GWp zugebaut. Für 2023 liegen zwar noch keine endgültigen Zahlen vor, aber die E-Control geht von mind. 2,7 GWp aus – was einen neuerlichen PV-Ausbaurekord bedeutet.

Ein Rekord, der für die Erreichung der österreichischen Klimaziele essenziell wäre, da die Photovoltaik – aufgrund ihres noch großen vorhandenen Ausbaupotenzials – im Vergleich zu anderen erneuerbaren Technologien bis 2040 am meisten wachsen muss. Denn laut dem neuen nationalen österreichischen Infrastrukturplan (ÖNIP) müssen bis 2030 21 GWp und bis 2040 41 GWp an PV-Leistung installiert sein. Bei einem derzeitigen Bestand von ca. 7 GWp PV-Leistung (Stand 2022 + Schätzung 2023) bedeutet das einen weiterhin engagierten PV-Zubau von mind. 2 GWp pro Jahr. Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass dies durchaus möglich ist.

PV Austria Geschäftsführerin Vera Immitzer sieht mit 2023 jedoch einen „vorläufigen Höhepunkt“ erreicht und bezweifelt, dass heuer erneut ein Rekord aufgestellt wird. Die Nachfrage nach Photovoltaik zieht nach einem kurzen Rückgang zu Jahreswechsel – dank klarer Förderbedingungen und der MwSt.-Befreiung für kleine PV-Anlagen – zwar wieder an. Es gibt aber wachsende Engpässe, wie bspw. knappe Einspeisekapazitäten, die sich nicht von heute auf morgen auflösen lassen und insbesondere Private daran hindern in eine PV-Anlage zu investieren.

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