STEIERMARK

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Fördermöglichkeiten

In der Steiermark stehen Ihnen aktuell folgende Fördermöglichkeiten für Photovoltaik zur Verfügung:

Weitere Informationen

Landesförderungen

kleine Sanierung: Photovoltaik-Speicheranlagen

Die Förderungskonditionen hierzu werden voraussichtlich ab 1.1.2023 wesentlich attraktiver.

Was wird gefördert?

Die Förderung kann für eine Vielzahl an (Einzel-)maßnahmen gewährt werden wie zum Beispiel die Verbesserung der thermischen Qualität von Außenbauteilen, energierelevante Maßnahmen am Haustechniksystem, Sicherheitsmaßnahmen und zahlreiche weitere Maßnahmen.

Wer kann eine Förderung beantragen?

  • Eigentümer/innen einer Wohnung oder Liegenschaft
  • Mieter/innen einer Wohnung oder Liegenschaft
  • Bauberechtigte

 

Wie und in welchem Ausmaß wird gefördert?

  • nicht rückzahlbare Annuitätenzuschüsse im Ausmaß von 15 % auf die Dauer von 10 oder 14 Jahren

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Umfassende energetische Sanierung: Photovoltaikanlage und Energiespeicher

Die Förderungskonditionen hierzu werden voraussichtlich ab 1.1.2023 wesentlich attraktiver.

Was wird gefördert?

Die Förderung kann gewährt werden für die thermische Sanierung der Gebäudehülle und/oder die Verbesserung des energetisch relevanten Haustechniksystems unter Nutzung alternativer Energieformen. Es müssen mindestens drei Teile der Gebäudehülle und/oder am energetisch relevanten Haustechniksystem zeitlich zusammenhängend hergestellt bzw. erneuert oder zum überwiegenden Teil in Stand gesetzt werden.

Wer kann eine Förderung beantragen?

  • Eigentümer/innen einer Wohnung oder Liegenschaft
  • Mieter/innen einer Wohnung oder Liegenschaft 
  • Bauberechtigte

 

Wie und in welchem Ausmaß wird gefördert?

  • nicht rückzahlbare Annuitätenzuschüsse im Ausmaß von 30% auf die Dauer von 14 Jahren
  • einmaliger, nicht rückzahlbarer Förderungsbeitrag im Ausmaß von 15% der förderbaren Kosten

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Förderung zur Investition von Energiespeichern

Im Zuge der kommenden Ökofonds Ausschreibung zum Thema „Innovative Energiespeicher und innovative Systemintegration“ sollen vor allem Wärme- und Stromspeicher, die über den aktuellen Stand der Technik hinsichtlich eingesetzter Materialien, Nutzungsart oder Systemintegration hinausgehen gefördert werden. Ein Förderungsantrag kann von juristischen Personen gestellt werden. Privatpersonen sind nicht förderungsfähig. Die Förderung wird in Form eines nicht rückzahlbaren Investitionszuschusses
gewährt.

 
DIE EINREICHUNG BEGINNT AM 01.04.2022
 

Gegenstand der Förderung sind Investitionen
a) zur Neuerrichtung von innovativen Energiespeichern oder
b) für die innovative Systemintegration von Energiespeichern
in der Steiermark.

Förderungsfähig sind Kosten für die:

  • Simulation und Planung der Anlage,
  • Errichtung der Speicherungsanlage,
  • Systemintegration und fachgerechte Inbetriebnahme,
  • notwendige Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik.

 

Der nicht rückzahlbare Investitionszuschuss beträgt maximal:

  • 30 % der umweltrelevanten Mehrkosten.
  • Für mittlere Unternehmen erhöht sich die maximal mögliche Förderung auf 40 %, für kleine Unternehmen, Kleinstunternehmen und sonstige Antragsberechtigte auf 50 % der umweltrelevanten Mehrkosten.

 

Der maximale Förderungsbeitrag kann bis zu 250.000 EUR betragen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Gewährung einer Förderung.
Das Mindestinvestitionsvolumen muss 40.000 EUR an förderungsfähigen Kosten übersteigen. Planungs- und Simulationskosten können bis maximal 15 % der Gesamtinvestition anerkannt werden. Sollte sich im Zuge der Endabrechnung herausstellen, dass die eingereichten Rechnungen das maximale Förderungsausmaß nicht erreichen, so wird die Förderung entsprechend gekürzt.

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Förderung von innovativer Photovoltaik-Doppelnutzung

Gegenstand der Förderung sind Investitionen zur Neuerrichtung und Erweiterung von innovativen Photovoltaikanlagen mit Doppelnutzung in der Steiermark. 

1. Was wird gefördert?

  • Bauwerksintegrierte Photovoltaikanlagen (BIPV)
  • Photovoltaikanlagen mit farbigen Modulen, deren Ausführung eine Errichtung in Bereichen des Ortsbild- und Landschaftsschutzes sowie in Altstadtschutzzonen von Graz ermöglichen
  • Anlagen mit Hybridkollektoren (PVT)
  • Photovoltaikanlagen auf befestigten Betriebsflächen bzw. PV-Überdachungen (z.B. größere Carports bei Reihen- oder Mehrfamilienhäusern, Parkraumüberdachungen)
  • Photovoltaikanlagen auf Straßen- bzw. Schienenverkehrsanlagen oder Verkehrsrandflächen
  • Photovoltaikanlagen auf Abbauflächen, Halden und Deponien
  • Agri-Photovoltaikanlage, ausgenommen in Kombination mit Nutztierhaltung
  • Floating PV

Die installierte Leistung der Photovoltaikanlage muss mindestens 20 kWp betragen.

Darunter zählen keinesfalls:

  • Standard PV-Aufdachanlagen
  • PV-Freiflächenanlagen
  • Forschungsanlagen
  • Photovoltaikanlagen ohne Netzanschluss (Inselanlagen)
  • Agri-Photovoltaikanlage in Kombination mit Nutztierhaltung

 

Weitere Details zu förderfähigen und nicht förderfähigen Kosten sind in den FAQs angeführt. Diese finden Sie zum Download unter www.ich-tus.at/oekofonds.

2. Wer kann eine Förderung erhalten?

Der Förderantrag kann von natürlichen und juristischen Personen gestellt werden. Förderungsnehmer*innen können neben Privatpersonen auch Unternehmen, Bauträger, landwirtschaftliche Betriebe, Genossenschaften, Vereine, Bildungseinrichtungen, Gemeinden, Verbände, Betriebe von Gebietskörperschaften, etc. sein.

3. Wann und wie ist die Förderung zu beantragen?

Die Förderungsanträge können im Zeitraum von 15. September 2022 bis 31. März 2023 ausschließlich online unter http://www.technik.steiermark.at/oekofonds gestellt werden. 

4. Wie und wie hoch wird gefördert?
Die Förderung wird in Form eines nicht rückzahlbaren Investitionszuschusses gewährt. Dafür stehen in dieser Ausschreibung insgesamt 1.000.000 EUR zur Verfügung.
Der nicht rückzahlbare Investitionszuschuss beträgt max. 50 % der spezifischen Mehrkosten gegenüber den Errichtungskosten einer Referenzanlage aliquoter Größenordnung und ist bis zu einem Ausmaß von max. 250.000 EUR möglich. 

Nicht gefördert werden:

  • Rechnungen, die nicht auf den/die FörderungsnehmerIn lauten
  • Zahlungen, die nicht vom Förderungsnehmer geleistet wurden
  • Skonti und Rabatte
  • Umsatzsteuer, sofern der/die FörderungsnehmerIn vorsteuerabzugsberechtigt ist
  • Gesetzlich vorgeschriebene Maßnahmen (Gutachten, Gebühren, Bauauflagen, etc.).
  • Werbemaßnahmen und Marketing

 

Sollte sich im Zuge der Endabrechnung herausstellen, dass die eingereichten Rechnungen das maximal zugesicherte Förderungsausmaß nicht erreichen, so wird die Förderung aliquot gekürzt.

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Förderung von PV-Anlagen in Kombination mit Wärmepumpe

Die Vergabe von Förderungen für neue Luftwärme-, Grundwasser- und Erdwärmepumpen bei Ersatz von bestehenden fossilen Heizungssystemen, Stromheizungen
und Allesbrennern ist bei Wohngebäuden, Schulen, Schüler- und Studentenheimen, Kindergärten, Pflegeheimen, öffentlichen Sportanlagen, Vereinen und gemeindeeigenen Gebäude(teilen) und für Kleinstunternehmen möglich.

Laufzeit: 1. Jänner 2022 bis 31. Dezember 2022

Zuschlag von max. 500 Euro (nur bei Umstieg auf eine Luftwärmepumpe) für die Errichtung einer Photovoltaikanlage mit mind. 2 kWp und mind. 1 kWp pro 5 kW Nennleistung der Wärmepumpe (bei A2W35).

Die Vergabe der Förderung erfolgt in einem 2-stufigen Verfahren:
1. Förderungsantrag: Vor Lieferung und Montage der Anlage muss ein Förderungsantrag für die Maßnahme gestellt werden. 
2. Förderungsauszahlung: Nach Errichtung der Anlage innerhalb von 9 Monaten ab Zuteilung der Antragsnummer. 

Die mögliche Förderung ist mit maximal 30 % der anrechenbaren Investitionskosten begrenzt.

Nützliche Links

Wichtige Informationen und Hilfestellungen

2021 01 Foerderungen | Photovoltaik Österreich

Bundesweite PV- und Speicherförderungen

Sollten einmal keine Landesförderungen in Ihrem Bundesland zur Verfügung stehen, werfen Sie auch einen Blick auf die bundesweiten Förderungen!

2021 01 PV ProfiSuche | Photovoltaik Österreich

PV- und Speicherprofi-Suche

Hier können Sie die richtigen PV- und Speicherprofis in Ihrer Nähe suchen.

2021 01 Solar Kataster | Photovoltaik Österreich

Solarkataster Steiermark

Der Solar-Potenzial-Kataster gibt Auskunft, wie gut bestehende Dachflächen für die solare Nutzung geeignet sind. Die Ergebnisse der Solarpotenzialanalyse sind im Internet publiziert. Der Solarpotenzialkataster für die Steiermark lässt sich einfach über das Kartierungssystem GIS-Steiermark abrufen.

Kontakte zu den Landesstellen

Kontakt Landesregierung
für PV-Gemeinschaftsanlagen

DI Dieter Preiß Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Energie und Wohnbau Landhausgasse 7, 8010 Graz
Tel.: +43 (0) 316 / 877-4351
Fax: +43 (0) 316 / 877-3780
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Kontakt Wohnbauförderung

Wohnbauförderung – Abteilung 15 Landhausgasse 7, 8010 Graz
Tel.: +43 (316) 877-3713
Fax: +43 (316) 877-3780
E-Mail: wohnbau@stmk.gv.at
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