Salzburg

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Fördermöglichkeiten

In Salzburg stehen Ihnen aktuell folgende Fördermöglichkeiten für Photovoltaik zur Verfügung.

Weitere Informationen

Landesförderungen

PV-Förderung für betriebliche Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher

WICHTIG: Das Budget der Landesförderung Salzburg für betriebliche PV Anlagen und Speicher seit dem 20.04.21 ausgeschöpft, es werden keine weiteren Anlagen über diese Förderschiene gefördert.

WOFÜR?

Eine Förderung ist ab dem 6. kWp einer PV-Anlage möglich. Es gibt keine Beschränkung hinsichtlich der Größe, gefördert wird allerdings max. bis zu einer Größe von 2000 kWp. Unternehmen mit mehreren Betriebsstandorten können die Förderung mehrerer Photovoltaik-Anlagen bzw. Photovoltaik-Speicheranlagen beantragen.

Beim Betrieb der geförderten Photovoltaik-Anlage ist eine Eigenverbrauchsquote von mindestens 60 % sicherzustellen. Beim Betrieb von Großanlagen ab einer Anlagengröße von 300 kWpeak ist eine Eigenverbrauchsquote von 75 % sicherzustellen.

Die Errichtung von Stromspeichern bis zu 40 kWh Brutto-Speicherkapazität mit je 600 Euro pro kWh  wird ebenso gefördert, wobei die Förderung mit 40% der Kosten gedeckelt ist.

Zusätzlich kann das Unternehmen eine Förderung aus dem Klima- und Energiefonds für das 1. bis 5. kWp  beantragen.

Die Förderungsaktion wird mit Ausschöpfung des Budgets, spätestens aber mit 31.12.2022 beendet.

FÜR WEN?

Voraussetzung für die Förderung ist eine spezifische, unabhängige und produktneutrale Beratung, die unter Bedachtnahme auf die Gesamtenergiesituation des Unternehmens erfolgt und entweder durch einen Berater des Umwelt Service Salzburg oder durch ein dazu befugtes Unternehmen durchgeführt wird. Die Beratung wird im Ausmaß von 50 % der Beratungskosten, höchstens jedoch mit 400 Euro unterstützt. 

WAS WIRD GEFÖRDERT?

Die Förderung besteht bei einer Anlagengröße von über 5 kWpk aus einem Sockelbetrag von 2.000 Euro und aus einer leistungsabhängigen Förderung pro kWp, die sich nach den zurechenbaren, erreichten kWp der Anlage wie folgt staffelt:

  • Die 6. bis 10. kWp einer  PV-Anlage wird mit 500 Euro/kWp gefördert
  • Die 11. bis 25. kWp einer PV-Anlage wird mit 300 Euro/kWp gefördert
  • Die 26. bis 2000. kWp einer PV-Anlage wird mit 100 Euro/kWp gefördert
  • Die Errichtung einer Speicheranlage wird mit 300 Euro je kWh Brutto-Speicherkapazität bis zu einer Größe von 40 kWh Brutto-Speichergröße gefördert.
 
Beispiel: Ein Unternehmen errichtet auf seinem Betriebsdach eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 30 kWpeak. Die Kosten inkl. Installation betragen rund 40.000 Euro. Der Zuschuss wird wie folgt berechnet:
 
Sockelförderung                                         2.000 Euro 
6. bis 10. kW (5×500 Euro)                        2.500 Euro
11. bis 11. kW (15×300 Euro)                    4.500 Euro
26. bis 30. kW (5×100 Euro)                          500 Euro
Mögliche Förderung  gesamt            9.500 Euro
 

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PV-Förderung für Privathaushalte und Landwirtschaft

WOFÜR?

Es wird die Errichtung von effizienten Photovoltaikanlagen auf Gebäuden gefördert. Gefördert werden maximal 0,3 kWp pro 1.000 kWh Stromverbrauch bzw. 15 kWp.

Die Berechnung der maximal förderbaren Anlagenleistung erfolgt durch die Multiplikation des nachgewiesenen Jahresstromverbrauchs mit 0,3. Der so berechnete Wert wird auf die nächste ganze Zahl aufgerundet.
Bei Nachweis der Anschaffung einer stromintensiven Investition, deren Verbrauch in der Jahresstromrechnung noch nicht enthalten ist, erhöht sich die maximal förderbare Anlagenleistung um 1 kWp. Bis zu einer Größe von max. 3 kWp kann die Multiplikation des Jahresstromverbrauchs
mit 0,3 und damit die Vorlage des Jahresstromverbrauchs entfallen.

Alternativ wird die Errichtung einer 2-achsig nachgeführte Photovoltaikanlagen in Freiaufstellung bis zu einer Größe von max. 2 kWp gefördert.

WIE VIEL?

  • Der Fördersatz beträgt bei Dach oder gebäudeintegrierten Anlagen für das 1. – 15. kWp je kWp € 600,00.
  • Der Fördersatz beträgt bei 2-achsig nachgeführte Anlagen je kWp (max. 2 kWp € 1.800,00) € 900,00.

Der Online-Förderantrag kann optional vor oder ach der technischen Planung, jedenfalls aber vor Bestellung der PV-Anlage, gestellt werden. Mit der Errichtung der Anlage darf erst nach Erhalt der Bestätigung, dass das unterfertigte Förderangebot bei der Geschäftsstelle eingetroffen ist, begonnen werden. Ein vorzeitiger Errichtungsbeginn ist nicht möglich und führt zum Förderausschluss.

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PV-Förderung für Großanlagen

FÜR WEN?

  • Photovoltaik-Gemeinschaftsanlagen, an denen Privatpersonen Anteile erwerben mit einer Leistung über 50 kWp (die Leistung kann auf mehrere Bauwerke aufgeteilt werden). Die Anteile je Privatperson müssen mindestens 0,5 kWp betragen und es müssen zumindest 10 Privatpersonen beteiligt sein.
  • Photovoltaikanlagen für öffentliche Bauwerke, die durch Dritte betrieben und gewartet werden mit einer Leistung über 10 kWp.
  • Photovoltaikanlagen für Abfallsammel- und behandlungsanlagen oder Abwasserbehandlungsanlagen, jeweils mit einer Leistung über 10 kWp.
  • Photovoltaikanlagen für Nahwärmeversorgungseinrichtungen mit einer Leistung ab 5 kWp.
  • Photovoltaikanlagen auf Gebäuden von Vereinen oder konfessionellen Einrichtungen mit einer Leistung über 5 kWp.

 

Es wird empfohlen, dass die Anlagen auf einen Eigenverbrauchsanteil von mindestens 80% ausgelegt werden. Gefördert werden maximal 0,3 kWp pro MWh Stromverbrauch. Die Berechnung der maximal förderbaren Anlagenleistung erfolgt durch die Multiplikation des Jahresstromverbrauchs mit 0,3. Der so berechnete Wert wird auf die nächste ganze Zahl aufgerundet. Für Nahwärmeversorgungsanlagen wird die maximal förderbare Anlagenleistung durch die Förderstelle so bestimmt, dass anhand des Lastprofils der Eigenbedarf zumindest 90% beträgt.

Die technische Planung der Anlage durch den Elektrotechniker muss vor der Einreichung des Förderantrags erfolgen.

Der Förderantrag muss vor Bestellung der Anlage gestellt werden. Mit der Errichtung der Anlage darf erst nach Vorliegen der schriftlichen „vorläufigen Förderinformation“ von der Förderstelle des Landes Salzburg begonnen werden.

WIE VIEL?

Die Förderung wird in Form eines nicht rückzahlbaren Direktzuschusses pro Anlage gewährt. Die Förderung setzt sich zusammen aus:

  • einem Sockelbetrag und
  • einem Zuschuss in Höhe von 20% der Netto-Investitionskosten bis zu einer maximal geförderten Leistung von 200 kWp

Der Sockelbetrag beträgt 5.000 Euro. Für Gemeinschaftsanlagen gem. Punkt 1 und Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden gem. Punkt 2 erhöht sich der Sockelbetrag um 2.500 Euro.

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Anzeige- und Genehmigungspflicht für PV-Anlagen

Bauanzeige:

PV-Anlagen an baulichen Anlagen, welche die Oberflächenabstände einhalten.

Freistehende Anlagen (bis 200 m²) mit Flächenwidmung “Grünland-Solaranlage” und Einhaltung bestimmter Vorgaben

Baugenehmigung:

PV-Anlage an baulichen Anlagen, welche die Oberflächenabstände NICHT einhalten

Freistehende Anlagen (ab 201 m²) ohne entspr. Flächenwidmung oder Nicht-Erfüllung bestimmter Vorgaben.

keine Baugenehmigung: PV-Leistung bis 100 kWp

Bauanzeige: PV-Leistung von 101 – 500 kWp

Baugenehmigung: PV-Leistung ab 501 kWp

Freistehende Solaranlagen, deren Kollektorfläche 200 m² überschreitet, sind im Grünland nur zulässig, wenn der Standort als „Grünland-Solaranlagen“ ausgewiesen ist.

Eine landesweite naturschutzrechtliche Bewilligungs- bzw. Anzeigepflicht für die Errichtung von Photovoltaikanlagen an oder auf Bauten oder in freistehender Aufstellung besteht nicht.

Wenn das Vorhaben jedoch Schutzgebiete betrifft, ist die Errichtung grundsätzlich bewilligungspflichtig

Wichtige Informationen und Hilfestellungen

2021 01 Foerderungen | Photovoltaik Österreich

Bundesweite PV- und Speicherförderungen

Sollten einmal keine Landesförderungen in Ihrem Bundesland zur Verfügung stehen, werfen Sie auch einen Blick auf die bundesweiten Förderungen!

2021 01 PV ProfiSuche | Photovoltaik Österreich

PV- und Speicherprofi-Suche

Hier können Sie die richtigen PV- und Speicherprofis in Ihrer Nähe suchen.

2021 01 Solar Kataster | Photovoltaik Österreich

Solarkataster Salzburg

Der Solar-Potenzial-Kataster gibt Auskunft, wie gut bestehende Dachflächen für die solare Nutzung geeignet sind. Die Ergebnisse der Solarpotenzialanalyse sind im Internet publiziert. Der Solarpotenzialkataster für Salzburg lässt sich einfach über das Kartierungssystem SAGIS abrufen.

Kontakte zu den Landesstellen

Kontakt Landesregierung

Dipl.-Ing. Dr.techn. Gerhard Löffler
Referat Energiewirtschaft und -Beratung
Fanny-von-Lehnert-Straße 1, 5010 Salzburg
Tel.: +43 (0) 662 / 8042- 2348
Handy: +43 (0) 664 / 60822 2 2348
E-Mail: gerhard.loeffler@salzburg.gv.at
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Kontakt zum Bundesverband Photovoltaic Austria

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