Kärnten

kaernten wappen gg | Photovoltaik Österreich

Fördermöglichkeiten

In Kärnten stehen Ihnen aktuell folgende Fördermöglichkeiten für Photovoltaik zur Verfügung:

Weitere Informationen

Landesförderungen

Impulsprogramm für Photovoltaik-Anlagen 2022

Gefördert werden

  • neu installierte (und erweiterte), im Netzparallelbetrieb geführte Photovoltaik-Anlagen
  • bei Eigenheimen (Ein- und Zweifamilienwohnhaus, Reihenhaus) mit höchstens zwei Wohnungen 
  • PV-Anlagenleistung von max. 10 kWp
  • Förderung im Zuge des Kärntner Wohnbauförderungsgesetz
 
 
Förderbedingungen
 
  • Bundesförderung (z.B. PV-Förderung des Klima- und Energiefonds) für PV-Anlagen ist vorrangig in Anspruch zu nehmen (Nachweis: Zusicherung und Auszahlung der Bundesförderung). Die Landesförderung wird bei Vorliegen der Förderungsvoraussetzungen als Anschlussförderung subsidiär gewährt. 
  • Zum Zeitpunkt der Antragstellung muss nachgewiesen werden, dass eine Energieberatung vor Ort nach den Richtlinien des Energieberaternetzwerks Kärnten durchgeführt wurde. 
  • Die geförderte(n) Wohnung(en) müssen nach Durchführung der Maßnahme(n) ganzjährig und regelmäßig als Hauptwohnsitz genutzt werden. 
  • Bei Gebäuden, die auch gewerblich genutzt werden, erfolgt bezogen auf die davon betroffenen Nutzflächen eine anteilige Kürzung der Förderung.
  • Die Durchführung der Maßnahmen hat fach- und normgerecht durch befugte Unternehmer und in einer wirtschaftlich und technisch kostenoptimalen Ausführung zu erfolgen. 
  • Die Durchführung der Maßnahme (Lieferung und Montage) hat im Zeitraum von 01.01.2022 bis 31.12.2023 zu erfolgen. In begründeten Ausnahmefällen (z.B. Lieferverzögerungen, Fertigstellungsschwierigkeiten etc.) hat der Nachweis über die Auftragserteilung im Zeitraum von 01.01.2022 bis 31.12.2023 zu erfolgen. 
  • Die förderungsfähigen Kosten umfassen die Kosten für das Material, die Montage und die Planungskosten.
    Planungskosten werden mit max. 10% der förderungsfähigen Kosten berücksichtigt. Bei vorsteuerabzugsberechtigten Förderungswerbern werden nur die Nettokosten (exkl. USt.) anerkannt. 
  • Der Bestand und die geförderten Maßnahmen müssen mit den Flächenwidmungsplänen und Bebauungsplänen der Standortgemeinde vereinbar sein.
  • Pro Antragsteller und pro Einheit kann ein Förderungsantrag gestellt werden. Für ein Gebäude mit zwei getrennten Wohneinheiten kann jeweils ein Förderungsantrag gestellt werden.

 

Förderablauf 

Förderungsanträge sind nach Durchführung der Maßnahme, erfolgter Endabrechnung (Rechnungslegung) und nach erfolgter Inanspruchnahme der Bundesförderung im Zeitraum zwischen 01.01.2022 und 31.12.2023 beim Amt der Kärntner Landesregierung einzubringen.

Aufgrund begrenzter Budgetmittel erfolgt die Zusicherung nach Maßgabe verfügbarer Mittel in der Reihenfolge des Antragseingangs.

 

Antragstellung

Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 11
Mießtaler Straße 1, 9021 Klagenfurt

Die Unterlagen können auch per E-Mail (abt11.wohnbau@ktn.gv.at) übermittelt werden.

 
Förderhöhe
  1. 35 % der förderbaren Kosten für neu installierte, im Netzparallelbetrieb geführte PV-Anlagen
    max. € 480 pro kWp bis max. 10 kWp  |  max. € 4.800 je Wohnung
  2. Bei Kombination mit anderen Bundesförderungen (z.B. Klima- und Energiefonds) ist ein max. Förderhöchstsatz von 70 % der förderbaren Kosten zulässig. Bei Überschreitung des Förderhöchstsatzes erfolgt eine aliquote Kürzung der Landesförderung.

 

Förderzeitraum

Diese Förderung tritt mit 1. Jänner 2022 in Kraft und bis zum 31. Dezember 2023 gültig.

Nützliche Links

aLTERNATIVENERGIEFÖRDERUNG 2021/2022 | PV-Anlagen und Stromspeicher

Gefördert wird die Neuerrichtung, Umstellung und Erneuerung von umwelt- und klimafreundlichen Wärmeerzeugern, Photovoltaikanlagen, Stromspeichern sowie Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz von Anlagen im Bundesland Kärnten.

  • Diese Förderungsrichtlinie gilt nicht für Förderungsgegenstände der Kärntner Wohnbauförderung!
  • Ausgenommen von Förderungen sind auch Alternativenergieanlagen für nicht ständig genutzte Wohnobjekte (z. B. für Zweitwohnsitzobjekte, Ferienhäuser oder Almhütten).
 
Förderbedingungen
 
  •  Der Förderungsgegenstand muss nach dem 01.01.2020 errichtet worden sein.
  • Andere Förderungen für denselben Gegenstand von Land, Bund oder EU gewährte Förderungen werden bei der Förderungsintensität eingerechnet. (Das bedeutet, dass im Fall einer niedrigeren Erstförderung (Doppelförderung) nur die Differenz zur möglichen Alternativförderung 2021/2022 ausgeschüttet wird. Der volle Förderbetrag wird nicht ausbezahlt.) Ausgenommen davon sind Zweckzuschüsse nach dem Kommunalinvestitionsgesetz.
  • Der Förderungswerber muss Eigentümer bzw. Besitzer eines Leasing- oder Contractingvertrages des Fördergegenstandes sein oder schriftliche Zustimmung des Gebäudeeigentümers besitzen.
  • Es muss sich um den erstmaligen Förderungsantrag innerhalb der letzten 10 Jahre für diesen Förderungsgegenstand beim Energiereferat des Landes handeln.
 
1) Photovoltaik-Anlagen
 
  • Das Gebäude muss öffentlich, landwirtschaftlich, gewerblich (auch Privatzimmervermietung) oder durch gemeinnützige Vereine genutzt werden.
  • Die Förderung betrifft PV-Anlagen mit einer Leistung bis 15 kWp
  • Die maximal förderbare Anlagengröße in kWp = Jahresstromverbrauch in kWh / 3.000. Bei einem Jahresstromverbrauch von 21.000 kWh werden daher maximal 7 kWp gefördert.
  •  Die Förderung wird in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Baukostenzuschusses in Höhe von 50% der anerkennbaren Investitionskosten gewährt.
  • Die Photovoltaikanlage muss eigenverbrauchsoptimiert geplant und errichtet worden sein.
  • Nicht förderfähig sind: Inselanlangen, Anlagen mit erhöhtem Einspeisetarif und gebrauchte Module.
  • Die Photovoltaikanlage muss mindestens 10 Jahre zweckentsprechend betrieben werden.
 
Förderung PV-Anlagen: 200 €/kWp | maximale Anlagengröße: 15 kWp
 
2) Stromspeicher für PV-Anlagen
 
  • Gefördert werden stationäre Stromspeicher für die Eigenverbrauchsoptimierung von PV-Anlagen. 
  • Ausgenommen von der Förderung sind Bleispeicher.
  • Das Gebäude kann privat, öffentlich, landwirtschaftlich, gewerblich (auch Privatzimmervermietung) oder durch gemeinnützige Vereine genutzt werden.
  • Eine überwiegende Selbstnutzung des erzeugten bzw. gespeicherten Sonnenstromes muss gewährleistet sein.
  • Die Förderung wird in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Baukostenzuschusses in Höhe von 50% der anerkennbaren Investitionskosten gewährt.
 
Förderung Stromspeicher: 350 €/kWh | maximale Nennkapazität: 10 kWh 
 

 

Förderzeitraum

Diese Förderung tritt mit 1. Jänner 2021 in Kraft und bis zum 31. Dezember 2022 gültig.

Nützliche Links

PV-Anlagen für Kommunale Gebäude

Ansuchen können Kärntner Gemeinden und Betriebe im überwiegenden Eigentum von Kärntner Gemeinden

  • Die Förderung gilt nicht für Inselanlagen oder gebrauchte Module.
  • PV-Anlage ist eigenverbrauchsoptimiert zu planen.
  • Stromertrag und Eigenverbrauch ist zu dokumentieren.
  • Die Förderung wird in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Baukostenzuschusses gewährt.
  • Antragstellung hat vor der ersten rechtsverbindlichen Bestellung von Anlagenteilen/Lieferung/Baubeginn zu erfolgen.
  • Abrechnung innerhalb von 2 Jahren ab vorläufiger Förderzusage.
  • Maximal ist eine Förderung in Höhe von 60% der anerkennbaren Kosten (bei vorsteuerabzugsberechtigten Förderungswerber sind dies die Nettokosten) möglich.
  • Investitionszuschüsse von dritter Seite für das betreffende Investitionsprojekt sind zulässig und führen nur dann zu einer Reduzierung der Landesförderung, wenn die Landesförderung und die weiteren Investitionszuschüsse die Gesamtkosten übersteigen würden.

 

Berechnung der förderbaren Anlagengröße

Die Berechnung der förderbaren max. Anlagengröße erfolgt anhand des  Jahresstromverbrauch:

Jahresstromverbrauch unter 45.000 kWh:

Die max. förderbare Anlagengröße in kWp = Jahresstromverbrauch in kWh / 3.000.
Beispiel: Bei einem Jahresstromverbrauch von 21.000 kWh werden daher maximal 7 kWp gefördert.

Jahresstromverbrauch über 45.000 kWh:

15 kWp
+ Leistung aus Jahresstromverbrauch in kWh -45.000 kWh)/5.000

Beispiel: 70.000 kWh Jahresstromverbrauch; max. förderbare Anlagengröße bzw. max. förderbare Leistung errechnet sich folgend:
15 kWp plus ((70.000 kWh minus 45.000 kWh) geteilt durch 5.000) = 20 kWp
förderbare Leistung durch dieses Förderprogramm.

 

 

Förderhöhe

Es werden höchstens folgende Förderungen für die förderbare Anlagengröße gewährt:
  • 1.250 €/kWp bis 10kWp
  • 950€/kWp von 10kWp bis 25 kWp
  • 400 €/kWp von 25 kWp bis 50 kWp

Bei vorsteuerabzugsberechtigten Förderungswerbern:

  • 900 €/kWp bis 10 kWp
  • 650 €/kWp von 10k bis 25 kWp
  • 200 €/kWp von 25 kWp bis 50 kWp

 

Förderzeitraum

Diese Förderung gilt seit 1. Jänner 2022 und kann bis 31. Dezember 2022 eingebracht werden.

Nützliche Links

Wichtige Informationen und Hilfestellungen

2021 01 Foerderungen | Photovoltaik Österreich

Bundesweite PV- und Speicherförderungen

Sollten einmal keine Landesförderungen in Ihrem Bundesland zur Verfügung stehen, werfen Sie auch einen Blick auf die bundesweiten Förderungen!

2021 01 PV ProfiSuche | Photovoltaik Österreich

PV- und Speicherprofi-Suche

Hier können Sie die richtigen PV- und Speicherprofis in Ihrer Nähe suchen.

2021 01 Solar Kataster | Photovoltaik Österreich

Solarkataster Kärnten

Der Solar-Potenzial-Kataster gibt Auskunft, wie gut bestehende Dachflächen für die solare Nutzung geeignet sind. Die Ergebnisse der Solarpotenzialanalyse sind im Internet publiziert.

Kontakte zu den Landesstellen

Kontakt Landesregierung – Anfragen Elektrizitätsrechtliche Genehmigung

AMT DER KÄRNTNER LANDESREGIERUNG
Abteilung 8 - Umwelt, Energie und Naturschutz
Flatschacher Straße 70, 9021 Klagenfurt
Tel.: 050 / 536-18212
E-Mail: abt8.energiewirtschaft@ktn.gv.at
Hier klicken

Kontaktperson Landesregierung – Wohnbauförderung

AMT DER KÄRNTNER LANDESREGIERUNG
Abteilung 11 – Zukunftsentwicklung, Arbeitsmarkt und Wohnbau
Mießtaler Straße 1, 9021 Klagenfurt
Tel.: 050 / 536 31002
E-Mail: abt11.wohnbau@ktn.gv.at
Hier klicken

… und abonnieren Sie unseren 14-tägigen kostenfreien elektronischen SonnenNewsletter!