Kärnten

kaernten wappen gg | Photovoltaik Österreich

Fördermöglichkeiten

In Kärnten stehen Ihnen aktuell folgende Fördermöglichkeiten für Photovoltaik zur Verfügung:

Weitere Informationen

Landesförderungen

aLTERNATIVENERGIEFÖRDERUNG 2021/2022 | PV-Anlagen und Stromspeicher

Gefördert wird die Neuerrichtung, Umstellung und Erneuerung von umwelt- und klimafreundlichen Wärmeerzeugern, Photovoltaikanlagen, Stromspeichern sowie Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz von Anlagen im Bundesland Kärnten.

  • Diese Förderungsrichtlinie gilt nicht für Förderungsgegenstände der Kärntner Wohnbauförderung!
  • Ausgenommen von Förderungen sind auch Alternativenergieanlagen für nicht ständig genutzte Wohnobjekte (z. B. für Zweitwohnsitzobjekte, Ferienhäuser oder Almhütten).
 
Förderbedingungen
 
  •  Der Förderungsgegenstand muss nach dem 01.01.2020 errichtet worden sein.
  • Andere Förderungen für denselben Gegenstand von Land, Bund oder EU gewährte Förderungen werden bei der Förderungsintensität eingerechnet. (Das bedeutet, dass im Fall einer einer niedrigeren Erstförderung (Doppelförderung) nur die Differenz zur möglichen Alternativförderung 2021/2022 ausgeschüttet wird. Der volle Förderbetrag wird nicht ausbezahlt.) Ausgenommen davon sind Zweckzuschüsse nach dem Kommunalinvestitionsgesetz.
  • Der Förderungswerber muss Eigentümer bzw. Besitzer eines Leasing- oder Contractingvertrages des Fördergegenstandes sein oder schriftliche Zustimmung des Gebäudeeigentümers besitzen.
  • Es muss sich um den erstmaligen Förderungsantrag innerhalb der letzten 10 Jahre für diesen Förderungsgegenstand beim Energiereferat des Landes handeln.
 
1) Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlagen
 
  •  Das Gebäude muss öffentlich, landwirtschaftlich, gewerblich (auch Privatzimmervermietung) oder durch gemeinnützige Vereine genutzt werden.
  • Die Förderung betrifft PV-Anlagen mit einer Leistung bis 15 kWp
  • Die maximal förderbare Anlagengröße in kWp = Jahresstromverbrauch in kWh / 3.000. Bei einem Jahresstromverbrauch von 21.000 kWh werden daher maximal 7 kWp gefördert.
  •  Die Förderung wird in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Baukostenzuschusses in Höhe von 50% der anerkennbaren Investitionskosten gewährt.
  • Die Photovoltaikanlage muss eigenverbrauchsoptimiert geplant und errichtet worden sein.
  • Nicht förderfähig sind: Inselanlangen, Analgen mit erhöhtem Einspeisetarif und gebrauchte Module.
  • Die Photovoltaikanlage muss mindestens 10 Jahre zweckentsprechend betrieben werden.
 
Förderung PV-Anlagen: 200 €/kWp | maximale Anlagengröße: 15 kWp
 
2) Stromspeicher für Photovoltaikanlagen – Eigenverbrauchsoptimierung
 
  • Gefördert werden stationäre Stromspeicher für die Eigenverbrauchsoptimierung von Photovoltaikanlagen. Ausgenommen von der Förderung sind Bleispeicher.
  • Das Gebäude kann privat, öffentlich, landwirtschaftlich, gewerblich (auch Privatzimmervermietung) oder durch gemeinnützige Vereine genutzt werden.
  • Eine überwiegende Selbstnutzung des erzeugten bzw. gespeicherten Sonnenstromes muss gewährleistet sein.
  •  Die Förderung wird in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Baukostenzuschusses in Höhe von 50% der anerkennbaren Investitionskosten gewährt.
 
Förderung Stromspeicher: 350 €/kWh | maximale Nennkapazität: 10 kWh 
 

Diese Förderung tritt mit 1. Jänner 2021 in Kraft und bis zum 31. Dezember 2021 gültig.

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kommunales INVESitionsProgramm FÜR PV-Anlagen (KIG 2020)

Sonnenstrom vom Gemeindedach
 
  • Die Nutzung gemeindeeigener Dachflächen für PV-Anlagen lohnt sich jetzt doppelt.
  • Durch das neue Kommunale Investitionsprogramm des Bundes (KIG 2020) erhält Ihre Gemeinde bis zur Hälfte der Investitionskosten zurück.
  • Bestehende Förderungen des Landes Kärnten und des Bundes sind kombinierbar.
 

Diese Förderung gilt seit 1. Juli 2020. Es ist noch Förderbudget vorhanden und Förderanträge können bis Ende 2021 eingebracht werden.

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PV-Anlagen für Kommunale Gebäude

Ansuchen können Kärntner Gemeinden und Betriebe im überwiegenden Eigentum von Kärntner Gemeinden
  • Die Förderung gilt nicht für Inselanlagen oder gebrauchte Module.
  • Die maximal förderbare Anlagengröße in kWp = Jahresstromverbrauch in kWh / 3.000. Bei einem Jahresstromverbrauch von 21.000 kWh werden daher maximal 7 kWp gefördert.
  • Die Förderung wird in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Baukostenzuschusses gewährt.
  • Maximal ist eine Förderung in Höhe von 60% der anerkennbaren Kosten (bei vorsteuerabzugsberechtigten Förderungswerber sind dies die Nettokosten) möglich.
  • Investitionszuschüsse von dritter Seite für das betreffende Investitionsprojekt sind zulässig und führen nur dann zu einer Reduzierung der Landesförderung, wenn die Landesförderung und die weiteren Investitionszuschüsse die Gesamtkosten übersteigen würden.

Es werden höchstens folgende Förderungen für die förderbare Anlagengröße gewährt:
  • 1.250 €/kWp bis 10kWp
  • 950€/kWp von 10kWp bis 25 kWp
  • 400 €/kWp von 25 kWp bis 50 kWp

Bei vorsteuerabzugsberechtigten Förderungswerbern:
  • 900 €/kWp bis 10 kWp
  • 650 €/kWp von 10k bis 25 kWp
  • 200 €/kWp von 25 kWp bis 50 kWp

Diese Förderung gilt seit 1. Juni 2020. Es ist noch Förderbudget vorhanden und Förderanträge können bis Ende 2021 eingebracht werden.

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Förderung Photovoltaikanlagen im ZUge der Wohnbauförderung

WOHNBAUFÖRDERUNG

Gefördert wird die Schaffung von Wohnungen und Wohnräumen durch

  • Errichtung eines Eigenheims, von Gebäuden im Gruppenwohnbau oder eines Doppelhauses mit je maximal 2 Wohnungen, zur Befriedigung des dringenden Wohnbedürfnisses für den Eigenbedarf und hinsichtlich einer zweiten Wohnung auch des dringenden Wohnbedürfnisses einer dem Förderungswerber nahestehenden begünstigten Person mit Ausnahme seines Ehegatten oder eingetragenen Partners oder Lebensgefährten.
  • Errichtung einer Wohnung durch Auf-, Zu-, Um- oder Einbau in Wohnhäuser oder sonstige Gebäude zur Befriedigung des dringenden Wohnbedürfnisses für den Eigenbedarf oder Bedarf einer dem Förderungswerber nahestehenden begünstigten Person mit Ausnahme seines Ehegatten oder eingetragenen Partners oder Lebensgefährten.
 
Förderbedingungen:
Diese Förderung unterliegt dem Kärntner Wohnbauförderungsgesetz 2017 (K-WBFG 2017). Förderungen zur Errichtung eines Wohnraumes sind daher nur möglich, wenn die Nutzfläche der Wohnung 130 m^2 (oder bei mehr als 5 Personen 150 m^2) nicht übersteigt (§ 15 K-WBFG 2017). Gleiches gilt für die Errichtung von Mietwohnung und Wohnheimen (§ 15 K-WBFG 2017). 
 
Ergänzend zum Wohnbauförderungsgesetz wurden durch die “Richtline für die Förderung der Errichtung von Wohnraum im Eigentum” die unten angeführten Fördersätze festgelegt. Wichtig: Weitere Förderbedingungen, wie z.B. ein maximales Haushaltseinkommen, wurden mit dieser Richtline hinzugefügt. Wir empfehlen daher, im Zuge eines konkreten Förderantrages, die unten angeführte “Richtline der Wohnbauförderung” zu lesen.
 

Eigenheim (Haus): Bonus für die Installation einer PV-Anlage von 1.000 € pro kWp | max. 8.000 €

Eigenheim (Wohnung): Bonus für die Installation einer PV-Anlage von 480 € pro kWp | max. 3.840 €

Die Richtline und somit die Förderungen sind bis zum Ende des Jahres 2021 gültig. ,

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WOHNHAUSSANIERUNG Gefördert wird die erstmalige Errichtung einer Photovoltaikanlage.
  • Bei Eigenheimen und sonstigen Gebäuden bis zu zwei Wohnungen ist eine Leistung der PV-Anlage von mind. 1 kWp erforderlich.
  • Die Erweiterung von bestehenden Anlagen sowie der Einbau von gebrauchten PV-Modulen oder Anlagen, die in Eigenregie errichtet werden, sind nicht förderbar.
  • Förderbar sind freistehende Anlagen, Aufdachanlagen sowie  gebäudeintegrierte Photovoltaik–Anlagen. Die PV-Anlagen müssen auf Eigengrund und in unmittelbarer Nähe des Förderobjektes errichtet werden.

Förderbedingungen:
Diese Förderung unterliegt dem Kärntner Wohnbaubaugesetz 2019 (K-WBFG 2019). Förderungen zur Nutzung alternativer Energiequellen  (also auch PV-Anlagen) werden daher nur gewährt werden, wenn das Gebäude vor mindestens 5 Jahren fertiggestellt wurde. Weiteres müssen die Räumlichkeiten als Hauptwohnsitz gemeldet, regelmäßig genutzt werden, wobei die Nutzfläche kleiner als 200 m^2 sein muss (§ 26 K-WBFG 2017).

Ergänzend zum Wohnbauförderungsgesetz wurden durch die “Sanierungsrichtline” die unten angeführten Fördersätze festgelegt. Wichtig: Weitere Förderbedingungen, wie z.B. eine maximal 5 Jahre Energieberatung, wurden mit dieser Richtline hinzugefügt. Wir empfehlen daher, im Zuge eines konkreten Förderantrages, die unten angeführte “Sanierungsrichtline” zu lesen.

Eigenheim (und sonstigen Gebäuden bis zu zwei Wohnungen): 
  • € 480 pro kWp | begrenzt auf max. 8 kWp bzw. 3.840 €

Wohngebäuden mit mehr als zwei Wohnungen und bei Wohnheimen:
  • mindeste PV-Anlagengröße: 6 kWp
  • 2.000 € / kWp | begrenzt auf max. 4 kWp bzw.  8.000 € (für Wohneinheit/Heimplatz

Die Richtline und somit die Förderungen sind bis zum Ende des Jahres 2021 gültig

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Anzeige- und Genehmigungspflicht für PV-Anlagen

Mitteilungspflichtig: PV-Anlagen am Dach, in die Fassade integriert oder unmittelbar parallel dazu ausgeführt.

Mitteilungspflichtig: PV-Anlagen bis zu 100 m2 Fläche, wenn diese als Zubau zu einem Gebäude ausgeführt werden.

Keine Genehmigung: PV-Anlagen mit einer Leistung bis 5 kW

Vereinfachtes Genehmigungsverfahren: PV-Anlagen mit einer Leistung von 6 kW bis 500 kW

Hinweis: Die elektrizitätswirtschaftsrechtliche Genehmigungspflicht besteht nicht für in die Gebäudehülle integrierte oder unmittelbar daran befestigte PV-Anlagen. 

Ordentliches Genehmigungsverfahren: PV-Anlagen mit einer Leistung ab 501 kW

Hinweis: Die elektrizitätswirtschaftsrechtliche Genehmigungspflicht besteht nicht für in die Gebäudehülle integrierte oder unmittelbar daran befestigte PV-Anlagen.

Für freistehende PV-Anlagen ist eine entsprechende Widmungsvoraussetzung vorgeschrieben. Photovoltaikanlagen dürfen nur auf Grünflächen errichtet werden, die im Flächenwidmungsplan als „Grünland-Photovoltaikanlage“ gewidmet sind.

In der freien Landschaft benötigt die Errichtung von Windkraftanlagen und Photovoltaikanlagen sowie Freileitungen mit einer Netzspannung über 36 kV eine Bewilligung.

Keine Bewilligung ist notwendig bei einer Kollektorfläche bis max. 40  sowie auf oder an Gebäuden und auf das als landwirtschaftliche Hofstelle gewidmete Fläche.

Wichtige Informationen und Hilfestellungen

2021 01 Foerderungen | Photovoltaik Österreich

Bundesweite PV- und Speicherförderungen

Sollten einmal keine Landesförderungen in Ihrem Bundesland zur Verfügung stehen, werfen Sie auch einen Blick auf die bundesweiten Förderungen!

2021 01 PV ProfiSuche | Photovoltaik Österreich

PV- und Speicherprofi-Suche

Hier können Sie die richtigen PV- und Speicherprofis in Ihrer Nähe suchen.

2021 01 Solar Kataster | Photovoltaik Österreich

Solarkataster Kärnten

Der Solar-Potenzial-Kataster gibt Auskunft, wie gut bestehende Dachflächen für die solare Nutzung geeignet sind. Die Ergebnisse der Solarpotenzialanalyse sind im Internet publiziert.

Kontakte zu den Landesstellen

Kontakt Landesregierung – Anerkennung als Ökostromanlage

DI Erich Mühlbacher
Abteilung Energiewirtschaft
Flatschacher Straße 70, 9021 Klagenfurt
Tel.: +43 (0) 50 / 536 – 41563
E-Mail: erich.muehlbacher@ktn.gv.at
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Kontaktperson Landesregierung – Wohnbauförderung

Abteilung 2, Unterabteilung Wohnungs- und Siedlungswesen
Mießtaler Straße 6, 9021 Klagenfurt am Wörthersee
Sekretariat:
Telefonnr: +43 (0) 50 / 536 – 12442 oder 05 0536 – 12443
E-Mail: abt2.wohnbau@ktn.gv.at
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Kontakt zum Bundesverband Photovoltaic Austria

Kontakt

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Tel. +43 1 522 35 81

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