Förderungen Österreich

PHOTOVOLTAIK & SPEICHERFÖRDERUNG

Informieren Sie sich hier über die Fördermöglichkeiten in Österreich und in Ihrem Bundesland.

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen eine Übersicht über die aktuelle Fördersituation für Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher in Österreich zur Verfügung. Hier finden Sie Informationen zu bundesweiten und bundesland-spezifischen Förderungen.

In welchem Zusammenhang das Ansuchen um Förderung mit dem gesamten organisatorischen Ablauf zur Errichtung einer PV-Anlage bzw. eines Stromspeichers steht, haben wir Ihnen in den „10 Schritten zur PV-Anlage“ zusammengefasst.

Bitte vergewissern Sie sich in den jeweiligen Förderrichtlinien unter welchen Bedingungen eine Kombination der Förderungen möglich ist.

Bundesweit Verfügbare Förderungen

Förderungen über das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz

Alle Informationen zur Förderung und zur Antragstellung finden Sie hier  – www.oem-ag.at

Der Entwurf der Marktprämienforderungen wurde veröffentlicht und ist bis zum 20. Juli in Begutachtung.

Weitere/ Spezielle Förderungen

WOFÜR?

Gefördert werden Anlagen zur Eigenversorgung in Insellagen ohne Netzzugangsmöglichkeit (z.B. Photovoltaikanlagen, Kleinwasserkraftwerke, Windkraftanlagen oder elektrische Energiespeicher zur Versorgung von Berghütten).

Einreichen können alle Betriebe, sonstige unternehmerisch tätige Organisationen sowie Vereine und konfessionelle Einrichtungen.
Neben der Anlage, werden auch Planung und Montage bei den förderungsfähigen Kosten berücksichtigt.

WIE VIEL?

Die Förderung beträgt bis zu 35 % der förderungsfähigen Kosten.

  • Standardförderungssatz: 30 % der förderungsfähigen Kosten
  • Zuschlagsmöglichkeiten: 5 % für Anlagen, die in hochalpinen (ab 1200 m Seehöhe) bzw. ökologisch sensiblen Gebieten errichtet werden
  • 5 % bei gleichzeitiger Umsetzung mehrerer Maßnahmen
  • 5 % (max. 10.000 Euro) EMAS und Umweltzeichenzuschlag

 

Nützliche Links:

Der Klima- und Energiefonds unterstützt durch gezielte Förderungen den Einsatz von klimaschonenden und umweltfreundlichen Technologien in den Klima- und Energie-Modellregionen. Ziel der Investitionsförderung ist es, die KEM bei der Umsetzung von Investitionsprojekten zu unterstützen und somit bei der Erreichung der definierten Maßnahmen und Ziele zu begleiten.

 

FÜR WEN?

  • Gemeinden
  • gemeindeeigene Betriebe, auch in Form von Betrieben mit marktbestimmter Tätigkeit
  • Vereine, Verbände und Genossenschaften (z.B. Sportvereine, Abwasserverband)
  • öffentliche Institutionen (z.B. Schulen, Gebäude der
    öffentlichen Verwaltung)
  • Betriebe (KU, MU) in aktiven Klima- und Energie-Modellregionen (sofern sie sich auf unten erwähnten
    Standorten befinden – z.B. Krankenhaus, Privatschule)

 

ACHTUNG: Das Kriterium der „Förderungsfähigen Anlagenstandorte“ muss jedenfalls erfüllt sein.

 

FÖRDERSATZ

Der Fördersatz beträgt 35% der Mehrinvestitionskosten.

 

FÖRDERFÄHIGE INVESTITIONSKOSTEN – beispielhafte (nicht taxative) Aufzählung:

  • PV-Module
  • Wechselrichter
  • Aufständerungen, Nachführsysteme (sowohl ein- als auch zweiachsig)
  • Stromspeichereinheit
  • Lastmanagement (beinhaltet die Erfassung der Energieströme, intelligente Be- und Entladebetriebsarten sowie die Möglichkeit der Visualisierung, etc.)
  • Planungskosten (im Ausmaß von maximal 10% der anerkennbaren Netto-Investitionskosten)

 

Nützliche Links:

WOFÜR?

Das Programm fördert die Umsetzung erster Energiegemeinschaften in Österreich. Ziel ist es, eine Initialzündung für eine breite Realisierung auszulösen. Unterstützt werden daher bewusst Projekte, die als Vorbild dienen und andere Personen, Gemeinden, Regionen und Projektentwickler zur Nachahmung anregen. Die aus den Pionieren gewonnen Erkenntnisse sollen in nachfolgenden Energiegemeinschaften eingesetzt werden. Für die Projekt-Auswahl ist eine eigens eingerichtete Fachjury verantwortlich.

 
FÜR WEN?
  • Energiegemeinschaften, welche kurz vor der Umsetzung stehen und als Pionierprojekte gelten (Phase 1).
  • Energiegemeinschaften, die sich verstärkt in der Planungsphase befinden (Phase 2).
  • Energiegemeinschaften, die zu einem späteren Zeitpunkt (Beginn 2022) den Betrieb aufnehmen wollen (Phase 3).

Einreichphasen:

  • Stufe 1 von 20.09.2021 bis 31.10.2021 (12 Uhr) Pionierphase
  • Stufe 2 von 01.11.2021 bis 31.12.2021 (12 Uhr) Sondierungsphase
  • Stufe 3 von 01.01.2022 bis 28.02.2022 (12 Uhr) Integrationsphase

Die Stufe 1 richtet sich an die ersten, unmittelbar nach Inkrafttreten des EAG konkret umsetzbaren Energiegemeinschaften. Es werden Projekte mit einem bereits hohen Konkretisierungsgrad (“Pioniere”) mit der detaillierten Dokumentation des Umsetzungskonzeptes und der Umsetzung beauftragt.

Im Rahmen der Stufe 2 des Programms wird die Vor- und Entwicklungsphase („Sondierung“) einer Energiegemeinschaft unterstützt. In dieser Phase soll ein Konzept für die Realisierung einer Energiegemeinschaft entwickelt werden.

Im Rahmen der Stufe 3 des Programms werden zukünftige Energiegemeinschaften mit der Erstellung eines Umsetzungskonzeptes und der konkreten Umsetzung beauftragt. Ziel des Umsetzungskonzeptes ist die Gründung einer Energiegemeinschaft inklusive Monitoring über zwei Betriebsjahre.

Einreichungen sind entweder nur für die Stufe 1 oder für die Stufe 2 und/oder Stufe 3 möglich.

Nützliche Links:

Österreichische Koordinierungsstelle für Energiegemeinschaften
Eine Serviceseite des Klima- und Energiefonds
Leopold-Ungar-Platz 2 / Stiege 1 / 4.OG / Top 142, 1190 Wien, Österreich
E-Mail: info@energiegemeinschaften.gv.at

Förderungen in den bundesländern