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Finanzausgleich nutzen für die österreichischen Klimaziele

Lt. einer vorläufigen Schätzung des Umweltbundesamts konnte Österreich seine Treibhausgasemissionen im vergangenen Jahr um rund 6,4 % im Vergleich zum Jahr 2021 senken und erreichte somit das niedrigste Emissionsniveau seit 1990 – dem Beginn der Berechnungen.

Um das selbst gesteckte Ziel der Klimaneutralität bis 2040 erreichen zu können, braucht es aber weitere wichtige Maßnahmen zur Senkung der Treibhausgasemissionen. Einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO) im Auftrag des Dachverbands Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) zufolge, könnte eine solche Maßnahme die Ökologisierung des Finanzausgleichs sein, da in Österreich viele klimarelevante Sektoren in den Kompetenzbereich der einzelnen Bundesländer fallen.

Das bisherige Modell des Finanzausgleichs bietet den Bundesländern keinen wirklichen Anreiz zu besonderem Klimaschutzengagement. Nach Meinung des WIFO wäre in Zukunft eine Zuweisung der öffentlichen Finanzmittel an die jeweiligen Bemühungen der Bundesländer im Klimaschutz zu koppeln unbedingt anzustreben. Dies würde für die Länder wichtige Anreize schaffen, um die weitere Reduktion der Treibhausgasemissionen, den rascheren Ausbau von erneuerbaren Energien sowie die Energieeffizienz voranzutreiben. Laut WIFO bräuchte es dafür bis spätestens 2026 klar definierte Klima- und Energieziele für die einzelnen Bundesländer sowie ein Monitoringsystem, um deren Bemühungen und Fortschritte messen zu können.

Ein Thema, das in den derzeitigen Verhandlungen für den Finanzausgleich ab 2024 dringend Berücksichtigung finden muss, damit sowohl unmittelbar als auch langfristig weitere wichtige Schritte in Richtung österreichweite Klimaneutralität folgen!

2023_08_28 WIFO Studie Finanzausgleich
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aktuelle Informationen: Förderung Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG), 8. April 2022

INVESTITIONSFÖRDERUNG:

Der erste Fördercall der Investförderung startet am 21. April 2022. Antragstellung bei der OeMAG (Förderstelle). 

Bitte richten Sie Ihre Fragen zur Antragstellung DIREKT an die Förderstelle (OeMAG) unter Tel.: +43 5 787 66-10 oder E-Mail: kundenservice@oem-ag.at

Alle stets aktualisierten Informationen unter pvaustria.at/eag/

MARKTPRÄMIE:

Die Verordnung befindet sich noch in Bearbeitung.
Ein genauer Zeitplan ist uns nicht bekannt, voraussichtlich zweites Halbjahr 2022.