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EEÖ: Ohne die beiden Umsetzungsverordnungen zum EAG herrscht Stillstand

Die Erneuerbare Energie Verbände fordern eine rasche Vorlage und Begutachtung der beiden Umsetzungsverordnungen zum Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG)!

Mit Anfang Februar fehlen noch immer zwei grundlegende Verordnungen – die EAG-InvestitionszuschüsseVO-Strom und die EAG-MarktprämienVO -, die für die Umsetzung des EAG erforderlich sind und gewährleisten, dass der nationale Stromverbrauch (bilanziell) bis 2030 zu 100% durch Erneuerbare gedeckt wird. Ohne diese beiden zentralen Verordnungen, in denen konkret die Förderbudgets, Ausschreibemengen, Fördercalls sowie die Antragsbedingungen festgelegt werden, werden wichtige Erneuerbare-Energie-Projekte bereits im 1. Quartal 2024  auf die lange Bank geschoben und zum Stillstand gezwungen.

„Während bei den privaten PV-Anlagen durch die Senkung der Mehrwertsteuer unkomplizierte Förderbedingungen geschaffen wurden, hängen die größeren Projekte komplett in der Luft. Ohne diese beiden Verordnungen fehlt jegliche Planungsgrundlage und das in einem Markt, der aktuell bereits eine sinkende Nachfrage zeigt“, kritisiert Vera Immitzer, Geschäftsführerin von PV Austria, in der Aussendung des Dachverbandes Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ).

Martina Prechtl-Grundnig, Geschäftsführerin des EEÖ, schlussfolgert: „Für die Energiewende ist jeder Tag, an dem diese Umsetzungsverordnungen nicht vorliegen, ein verlorener Tag!“

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